1. Jugendpfleger berichtet aus seiner Arbeit

    Ausschussmitglieder vermissen Analyse über die laufende Jugendarbeit

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    HAGENBURG (gi). In der Sitzung des Sozial-, Jugend- und Sportausschusses der Samtgemeinde berichtete unter dem Tagesordnungspunkt "Entwicklungskonzept der kommunalen Jugendarbeit" Jugendpfleger Sebastian Arians. Die Angebote in den Jugendräumen Sachsenhagen und Hagenburg würden gut angenommen, unter anderem nimmt Arians an Sitzungen der Arbeitskreise der Jugendpflege teil und tauscht sich über jugendrelevante Themen aus. Der Jugendpfleger setzt auf Multiplikatoren und Leute, die eine Jugendleiterausbildung ablegen. Drei bis vier hätten in Sachsenhagen Interesse, aktiv mitzuwirken. Voraussetzung ist ein Lebensalter von 16 Jahren. In Sachsenhagen würden sich die Jugendlichen (es treffen sich 13-bis 22-Jährige) mit den Angeboten identifizieren, in Hagenburg sei das noch nicht erreicht. Arians führte das auf die noch nicht geklärten räumlichen Verhältnisse zurück. So hätten zwei Jugendliche schon angedeutet, nicht wieder zu kommen. Der allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Roland Reichert fragte Arians, welche Bedürfnisse Jugendliche brauchen und wie die Zielgruppen für die nächsten zwei Jahre definiert seien. Arians wies auf das Annehmen der Jugendräume hin, der Bedarf sei da. Die Jugendlichen brächten sich ein und gestalteten die Jugendarbeit mit. Auch habe Arians Kontakte zu Vereinen und Kirchen geknüpft. Ratsherr Freddy Hinde interessierte, wie viele Jungen und Mädchen kommen und was in den vergangenen Jahren passiert ist. Es sei die Arbeit sonst schwer zu bewerten, eine Analyse und die Erstellung eines Planes für die Zukunft sei wünschenswert. Dieter Eidtmann fand, dass Arians schlüssig vorgetragen und sich gut verkauft habe. Der Ratsherr habe aber öfter mal reingesehen in den Jugendraum Hagenburg, fand es unordentlich und auch chaotisch. Auch habe Eidtmann noch nie erlebt, dass eine Aktion gemeinsam in einer Gruppe gemacht worden sei. Jeder mache etwas, Eidtamnn fehle der rote Faden. Arians kann die Eindrücke nachvollziehen, das sei aber bedingt durch die offene Struktur der Jugendarbeit. Die Jugendlichen wollten größtenteils "rumhängen". Foto: gi

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