Dankbar registrierte er die zuteil gewordene Hilfe von Erwachsenen und auch jungen Leuten, die der Organisation nicht einmal angehören. So waren – wie bereits berichtet – kürzlich die Soldorfer und die Reinsdorfer Jugendwehren bei der Aufstellung dreier Schutzzäune bei Groß Hegesdorf, Wiersen und in Lauenau dabei. Derzeit sammeln dort Helfer bei Wind und Wetter täglich die Amphibien ein. Hunderte von Kröten und Molchen sind auf diese Weise vor dem Tod durch Autoreifen bewahrt worden. Ein Beispiel für neues Engagement beim Nabu könnte der Aufbau einer zweiten Kindergruppe sein. Seit Jahren betreut Ines Rahn-Weiser erfolgreich einen Kreis von jetzt Zwölf- bis 14-Jährigen. Nun sollen auch Mädchen und Jungen im Grundschulalter spielerisch mit Naturschutz-Themen vertraut gemacht werden. Interessierte wenden sich an den Nabu-Vorstand unter mail@nabu-rodenberg.de oder unter Telefon 0157/59 21 21 22. Die gleichen Kontaktmeldungen gelten bei der Suche nach weiteren Schwalbenpaten. Im vergangenen Jahr konnten bereits 30 Nisthilfen für Rauch- und Mehlschwalben zur Verfügung gestellt sowie sieben Plaketten mit dem Hinweis "Hier sind Schwalben willkommen" vergeben werden. Auch für Eulenpaten ist inzwischen ein solches Schild aufgelegt worden. Eigentümer, die unter ihrem Dach einen Schleiereulen-Kasten dulden, dürfen die kleine Anerkennung künftig neben ihrer Haustür anbringen. Hilfe tut not: Wilhelm Peters, Birgit Krüger und auch Kietzke selbst haben allein im Bereich der Samtgemeinde Rodenberg über hundert Kästen kontrolliert. Erneut wurden keine Bruten festgestellt. Für den Vorsitzenden ist dies ein sicherer Hinweis, dass sich der Lebensraum für Schleiereulen weiter reduziert hat. Unter Betreuung des Nabu steht auch der ehemalige Wasserhochbehälter bei Lauenau, der seit einigen Jahren als Fledermaus-Winterquartier angenommen wird. Ein neuer Erfolg ist mit dem Einzug eines "Braunen Langohr" zu verzeichnen.
Weiteren Pflegeaufwand verlangen die beiden Nabu-eigenen Biotope bei Lyhren und Altenhagen II. Letzterer soll zudem eine Bank erhalten. Geplant sind für Rodenberg ein Filmabend zum Rebhuhnschutz sowie eine Exkursion in das Walterbachtal. Foto: al
