1. Bockskamp ist seit der Eisenzeit besiedelt

    An der alten Todenmanner Straße entstehen 23 neue Bauplätze / Kommunalarchäologe findet spannende Zeugnisse

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    RINTELN (km). Oftmals wenn irgendwo eine Neubaugebiet entsteht, obliegt die erste Aufgabe den Archäologen - bevor schweres Gerät anrückt, um den Untergrund zu planieren. So geschieht es derzeit auch am Bockskamp, wo die Volksbank auf knapp 18.000 Quadratmetern 23 Bauplätze konzipiert hat.

    Auf den 618 bis 917 Quadratmeter großen Parzellen sollen Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser und drei Häuser mit bis zu fünf Wohneinheiten entstehen.

    Die Grundstücke sollen unmittelbar nach der Erschließung im Sommer bebaubar sein, wie Mike Harste und Christian Gregor von der Volksbank bei einem Ortstermin bestätigen konnten.

    In diesen Tagen sind aber zunächst Dr. Jens Berthold, der Kommunalarchäologe der Schaumburger Landschaft und seine Mitarbeiter Frank Ohlrogge und der Archäologe Joachim Schween dran.

    Die haben nach ersten Stichproben bereits an Erfolg versprechenden Stellen einige zwei Meter breite und bis zu einem Meter tiefe Kanäle angelegt - und wurden auch schon fündig.

    Mit Sensations-Funden hatte dabei zwar niemand gerechnet, aber immerhin lassen einige Objekte und Tonscherben bereits darauf schließen, dass das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Korff an der Alten Todenmanner Straße bereits in der Eisenzeit besiedelt gewesen sein muss.

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