Horn-Bad Meinberg (cp). Mehr als 70 Lehrer, Referendare und Praktikanten mussten sich bislang das gut 70 Quadratmeter große Lehrerzimmer am Gymnasium teilen. Für Entspannung sorgt ein Anbau, der jetzt nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit eingeweiht wurde.
Der rechteckige Raum mit großen Fenstern und rund 70 Quadratmetern Grundfläche entzerrt die angespannte Raumsituation im Lehrerzimmer. Das 1995 erbaute Gymnasium sei räumlich "lippisch sparsam" geplant worden, erläuterte Bürgermeister Eberhard Block. Auf die Erweiterung des Lehrerzimmers musste das Kollegium lange warten. "Die Situation war sicher nicht befriedigend. Der neue Raum ist nun nicht üppig, aber funktional und entspricht den Anforderungen", so Block. Mit 160.000 Euro seien die Kosten des Bauvorhabens im vorab abgesteckten Rahmen geblieben.
Auch Schulleiter Dr. Peter Pahmeyer zeigte sich zufrieden mit dem "auch optisch ansprechenden" Ergebnis der Bauarbeiten, die im August 2014 gestartet waren. Weil das Kollegium im Laufe der Zeit gewachsen war, entsprach die Größe des Raumes schon lange nicht mehr dem tatsächlichen Bedarf. Angesichts der Haushaltslage der Stadt habe man trotz der "Zusammenballung" im Lehrerzimmer jahrelang die Füße stillgehalten.
Nun haben sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert. Pahmeyer resümierte: "Zufriedene, gesunde Lehrer sind auch bessere Lehrer." Sein Dank galt dem Architekturbüro "Westphal und Partner", das vor dem Anbau auch schon das Hauptgebäude plante. Der schwierige Baugrund habe etwas Zeit in Anspruch genommen. Um altes und neues Lehrerzimmer auf eine Ebene zu bekommen, sei ein Sockel nötig gewesen. Der Raum ansich sei schlicht und einfach gehalten, bilanzierte der Architekt in wenigen Worten die Bauphase.
Sobald das Wetter es zulässt, werden auch die Außenanlagen fertiggestellt. Auf Wunsch der Schule wird neben Rasen auch eine bunte Wildblumenmischung eingesät. Die Samen überreichte der Bürgermeister als Geschenk zur Einweihung.
