Bad Salzuflen (nr). Für rund 40.000 Besucher ist das Umweltzentrum Heerser Mühle jedes Jahr Dreh- und Angelpunkt für spannende und lehrreiche Erlebnisse rund um Umwelt- und Naturschutz. Vergangene Woche besuchte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks das Umweltzentrum. Dabei ließ sie sich nicht nur das Gelände mit den vielfältigen Anlagen zeigen, sondern informierte sich intensiv über die umweltpädagogische Arbeit.
Die kompletten 37 Hektar, die das Umweltzentrum umfasst, konnte Barbara Hendricks aus zeitlichen Gründen nicht sehen, bekam aber bei einer Geländeführung durch den Geschäftsführer des Umweltzentrums, Ulrich Kaminsky, einige Bereiche speziell aus dem Bereich der Umweltbildung gezeigt und erklärt.
"Gerade für unsere Kinder ist es wichtig, immer wieder neue Sinneserfahrungen zu machen", so Ulrich Kaminsky. "Begreifen kann der Mensch am besten, wenn er sieht, hört, fühlt, schmeckt und riecht." Dann reichte er der Bundesumweltministerin einen kleinen Zweig der Süßdolde zum Naschen und freute sich, als sie überrascht feststellte, dass die Pflanze nach Lakritz schmeckt.
Ulrich Kaminsky ist stolz darauf, dass sich seit Gründung des Umweltzentrums 1987 bis heute ein Kreis geschlossen hat. Waren die Kinder anfangs mit dem Kindergarten und später mit der Schule immer wieder Gast in der Heerser Mühle, so seien längst einige von ihnen als Praktikanten ins Umweltzentrum zurückgekehrt.
Die Bundesumweltministerin zeigte sich tief beeindruckt von der pädagogischen Arbeit, die das Umweltzentrum seit seiner Gründung leistet und war ebenso interessiert an den Arbeiten zum Umwelt- und Naturschutz. "Das ist ein wichtiger und guter Ansatz, den das Umweltzentrum schon so viele Jahre aufgreift", lobte sie.
Natur und Umwelt schützen allein reiche eben nicht aus, betonte Ulrich Kaminsky:"Letztendlich sind wir nicht allein dem Umweltschutz, sondern auch der Umweltbildung verpflichtet."
