Leopoldshöhe (kd). Der SPD-Ortsverein Leopoldshöhe-Nord ist nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden Ralf Grünert "nicht nur bei den Wahlen aktiv". Auf Grund guter Erfahrungen mit den Gesprächen in den Ortsteilen sollen sie fortgesetzt werden. Dies wurde bei der Jahresversammlung im Gasthof Vinnen beschlossen. Um "sich die Nöte und Sorgen der Bürger anzuhören", haben die Sozialdemokraten im vergangenen Jahr in Nienhagen und in Bexterhagen zu Gesprächen über die Situation in den Ortsteilen eingeladen. Die Resonanz war mit jeweils mehr als 40 Anwesenden sehr gut, wie Grünert berichtete. Eine Veranstaltung zum Thema Bio-Lebensmittel sei ebenfalls gelungen gewesen; einige der Zuhörer hätten anschließend ihr Kaufverhalten teilweise umgestellt.
Weitere Termine waren eine Wanderung am Heipker See, eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Alcina in Bielefeld sowie die Vorstellung der Ratskandidaten. Bei der Wahl wurde "ein Super-Ergebnis erreicht", sagte Grünert. "Wir haben sechs von acht Mandaten direkt geholt und eines über die Liste."In diesem Jahr wollen die Sozialdemokraten auch wieder "zu den Bürgern kommen". Mögliche Themen sind die Auswirkungen der Globalisierung, die Zuwanderung, ein schnelles Internet sowie die Situation junger Familien und älterer Menschen.
Kassierer Horst Leiding hat nicht erneut für das Amt kandidiert. Zum Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Maik Banze.
Im Laufe des Abends haben zwei neue Mitglieder ihren Beitritt erklärt. Auf der anderen Seite wurden drei Mitglieder für ihre langjährige Treue zur SPD geehrt. Vor 25 Jahren ist Peter May beigetreten. Da er sich für eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz des TuS Leopoldshöhe einsetzen wollte, wurde er zunächst in der Partei und später dann im Ausschuss für Jugend und Sport aktiv. Ebenfalls seit 25 Jahren besitzt Herbert Panhorst das Parteibuch der SPD. Die damalige Entscheidung wurde durch sein Engagement im Betrieb beeinflusst. Auf 40 Jahre Zugehörigkeit kommt Gerhard Elbrächter. "Ich bin familiär vorbelastet", meinte er scherzhaft zu seinen Beweggründen. Da er in der Feuerwehr aktiv war, setzte er sich auch im Rat für die Belange seiner Kameraden sein. "Anfangs war es noch der sogenannte Feuerwehr- und Friedhofs-Ausschuss, später wurde er in Ausschuss für öffentliche Einrichtungen umbenannt", erinnerte sich Elbrächter. Ralf Grünert dankte den Jubilaren und überreichte ihnen jeweils eine Urkunde, eine Ehrennadel sowie einen Blumenstrauß.