Kreis Lippe/Detmold (ab). Historisch niedrige Zinsen und eine niedrige Inflationsrate bestimmen die derzeitige Situation an den Finanzmärkten. Das wirkt sich auch auf die Bilanz der Sparkasse Paderborn-Detmold aus. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe man 2014 aber ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, sagte Vorstandsvorsitzender Hans Laven bei der Bilanz-Pressekonferenz am Freitagvormittag.
In den vergangenen drei Jahren sind die Zinsen, die man für sein Guthaben bekommt, kontinuierlich gesunken. Und das geht vermutlich so weiter. Dass man bald gar für größere Vermögen eine Anlagegebühr zahlen müsse, davon geht Laven hingegen nicht aus.
Das Vermögen der Sparkasse Paderborn-Detmold ist um knapp 2 Prozent auf 6,48 Milliarden Euro gestiegen. Auch beim Betriebsergebnis vor Bewertung liege man deutlich über den Erwartungen. Der Gewinn werde mit voraussichtlich 18 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres liegen, meinte Laven.
Trotz schwieriger Zinssituation haben die Sparkassen-Kunden 2014 weiterhin fleißig Geld angelegt, vor allem bei kurzfristigen Anlagen wie Tagesgeld und Sichteinlagen; die Summe der Einlagen bei der Bank stieg um fast 2 Prozent auf 4,83 Milliarden Euro.
Doppelt soviele Unternehmensgründungen wie 2013 und ein starkes Jahr in Sachen Baufinanzierung sorgen zudem für zufriedene Gesichter bei der Sparkasse. „Immobilien sind so en vogue wie lange nicht mehr“, sagte Vorstandsmitglied Arnd Paas.
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