Detmold. Wer bauen, umbauen, renovieren oder Energie einsparen möchte, muss sich auch intensiv mit Fragen der Finanzierung solcher Maßnahmen beschäftigen. Neben einem zinsgünstigen Hypothekendarlehen sind öffentliche Fördermitteln oft entscheidend für die Realisierung eines Vorhabens.
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle oder die NRW Bank – die Zahl der zuständigen Stellen und die Anzahl möglicher Förderprogramme ist kaum zu überschauen. "Die Stadt Detmold möchte zukünftigen Bauschaffenden bei der Suche nach dem passenden Förderprogramm behilflich sein", erläutert Bernd Zimmermann, Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung, ein neues Angebot der Stadt.
In einer Übersicht sind die wichtigsten Informationen zum Thema Finanzierung durch Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und Stadtebene zusammengestellt. "Es wurden nur Angebote ausgewählt, die in Detmold gelten und für Projekte in der Stadt als Finanzierungsmöglichkeit genutzt werden können. In der Übersicht sind sowohl Anbieter zinsgünstiger Darlehen als auch Zuschussgeber enthalten. Das Spektrum reicht von der Unterstützung bei Planungs- und Beratungskosten bis zu Krediten für die Umsetzung kleiner und größerer Maßnahmen", so Rainer Strötges, Leiter des Teams Wohnungswesen und Grundstücksservice, der die Übersicht entwickelt hat und betreut.
Für Bauwillige ist zur ersten Übersicht eine Kurzinformation in Papierform in der Bauberatung der Stadt Detmold im Ferdinand-Brune-Haus, Rosental 21, erhältlich. Die ausführliche Version ist dann unter dem Button "Planen-Bauen/Umwelt-Gesundheit" unter der Überschrift "Förderdatenbank" über die Homepage der Stadt Detmold abzurufen ("www.detmold.de"). Von dort verweisen entsprechende Links auf die detaillierten Programmbeschreibungen der entsprechenden Anbieter.