HOHNHORST (mk). Die Deutsche Bahn erstellt im Rahmen des Programms "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" seit Sonntag in Hohnhorst, Bahnstrecke Wunstorf - Minden, eine 430 Meter lange Lärmschutzwand. Diese beginnt im Bereich des Bahnübergangs "Zum Walde" und endet auf der Rampe zum neuen Fußgängertunnel. Für die Fundamente der Wände werden Stahlprofile in den Bahndamm eingebracht. Aufgrund der tagsüber dichten Zugfolge auf der Strecke muss nachts gebaut werden. Daher wird bis Sonnabend, 21. Februar jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr gearbeitet. Die zunächst noch verbleibenden Lücken im Bereich der Bahnübergänge "Zum Walde" und "Hauptstraße" werden nach Abschluss der Straßenbauarbeiten und Rückbau der Übergänge voraussichtlich Ende Mai geschlossen. Die Fertigstellung der Lärmschutzwand ist im kommenden Sommer geplant. Auswirkungen auf den Zugverkehr gibt es nicht.Für die Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub auch nachts und an den Wochenenden leider nicht vermeiden. Nach Fertigstellung der Schallschutzwände wird sich der Lärm durch die vorbeifahrenden Züge deutlich verringern. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Seit 1999 wird die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit 2007 stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Im Koalitionsvertrag ist eine Erhöhung der Mittel festgehalten. Nach dem Haushaltsentwurf sind ab 2014 120 Millionen Euro vorgesehen. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Mit der Realisierung der Maßnahmen ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt.
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Baubeginn für Lärmschutzwand
Arbeiten erfolgen nachts / Fertigstellung im Sommer
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