1. Zum dritten Part der Ausbildung

    Jürgen Plötze wird Studieninspektor im Predigerseminar / Einführungsgottesdienst am 28. Januar

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    "Er kennt die Ausbildung von allen Seiten und ist prädestiniert für diese Aufgabe", sagt Konventual-Studiendirektor Christian Stäblein. Prädestiniert ist Jürgen Plötze unter anderem, weil er in der Gemeinde in Marienrode, in der er in den 17 Jahren zuvor tätig war, bereits Vikare betreut hat – zunächst solche aus dem Predigerseminar in Celle, nach dessen Schließung solche aus Loccum. Darüber hinaus hat er bereits einige Jahre als Prüfer im theologischen Examen in Loccum mitgewirkt. "Jetzt übernehme ich den dritten Part in dieser Ausbildung", sagt Plötze. Bei der jüngsten Prüfung habe er bereits zwischen seiner Aufgabe als Prüfer und dem Zittern und Bangen gemeinsam mit den Vikaren gependelt, meint er lächelnd. Geboren nahe Hildesheim, mit Studium in Göttingen und einem Semester in Jerusalem, dem Vikariat in Hannoversch Münden und zehn Jahren als Gemeindepastor in der Grafschaft Bentheim kam er schließlich in die Gemeinde Marienrode. Dort hatte er seinen Gottesdienstraum in dem ehemaligen Zisterzienser-Kloster. Das sei ähnlich aufgebaut wie Loccum, die Kirche selbst stehe dort den Katholiken zu, er habe in einer Kapelle im Torbogen gepredigt – ähnlich dem Raum in Loccum, in dem der Eine-Welt-Laden ‚Klosterstube’ residiere, sagt Plötze. Ökumene sei von daher ein Thema, mit dem er Erfahrungen gesammelt habe. Eigentlich sei er auch zufrieden gewesen mit seiner Arbeit, seinem Leben dort. Als jedoch ein Anruf kam, ob er sich nicht um die frei gewordene Stelle in Loccum bewerben wolle, sei er diesem Reiz erlegen. Seine vornehmlichen Aufgaben in der Vikars-Ausbildung umschreibt der 54-Jährige mit der Gemeindeleitung, der geistlichen Begleitung der Vikare und dem Kontakt zu den Vikarsleitern. Und vermutlich deshalb, weil bei ihm "die Macke bei den Büchern" liegt und er eine riesige eigene Bibliothek nach Loccum mitgebracht hat, wird er auch der Ansprechpartner aus dem Predigerseminar sein, wenn es um den geplanten Neubau der Bibliothek im Kloster Loccum geht. Zum Einführungs-Gottesdienst am Mittwoch, 28. Januar, 18 Uhr, sind alle willkommen.Foto: jan

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