Bad Salzuflen-Bergkirchen (rk). Am Sonntag, 28. Dezember gibt es um 17 Uhr in der Kirche zu Bergkirchen ein weihnachtliches Konzert bei Kerzenschein. Es ist schon fast Tradition, dass die international ausgezeichnete Harfenistin Jasmin-Isabel Kühne dieses Konzert gestaltet, dieses Mal jedoch nicht alleine, sondern mit dem Geiger Josef Ziga, Konzertmeister des Staatsorchesters Braunschweig und internationaler Solist. Die Musiker präsentieren in ihrem Konzertprogramm musikalische Kostbarkeiten von der Wiener Klassik bis zum Impressionismus. So wird unter anderem die Sonate D-Dur op. 113 von Louis Spohr erklingen, der als Paradekomponist für diese sehr selten zu hörende Besetzung gilt – war er doch selbst Geiger und mit einer sehr berühmten Harfenistin verheiratet.
Neben bekannten Werken wie die "Thaïs-Meditationen" von Jules Massenet und Edward Elgars "Salut d‘Amour" werden beide Musiker ihre Virtuosität und Liebe zu ihren Instrumenten in Solowerken zeigen, in Johann Sebastian Bachs "Chaconne" für Violine und in Marcel Samuel-Rousseaus "Variations pastorales sur un vieux noël" für Harfe. Zum Abschluss des Konzertes erklingt das wohl bekannteste Werk für diese "vielsaitige Besetzung", die Fantasie op. 124 von Camille Saint-Saëns.
Jasmin-Isabel Kühne wurde im Oktober 1986 in Braunschweig geboren. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt sie Klavierunterricht, seit ihrem zehnten Lebensjahr wird sie an der Harfe unterrichtet. Seit dem Jahr 2005 wird Jasmin-Isabel Kühne als Jungstudentin von der Harfenistin Prof. Godelieve Schrama unterrichtet. Meisterkurse bei berühmten Harfenisten runden ihre Ausbildung ab. Im Mai 2010 gab Jasmin-Isabel Kühne ihr Konzertdebüt in Rio de Janeiro beim 5. Internationalen Harfenfestival. Eine Solo-Produktion mit dem WDR folgte im Jahr 2011 und 2013, bei der sie Solo-Werke von Franz Pönitz und Benjamin Britten für das Radio einspielte. In der Spielzeit 13/14 ist Jasmin-Isabel Kühne als 2. Harfenistin am Staatstheater Kassel zu hören.
Josef Ziga, in Subotica (Serbien) geboren und aufgewachsen, erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Violinunterricht bei Professor Tibor Pekar. Bereits als Schüler konnte er in zahlreichen Konzerten im ehemaligen Jugoslawien auf sich aufmerksam machen und erhielt im Jahr 1986 die höchste Auszeichnung für Nachwuchskünstler. Es folgte ein Violinstudium bei Fern Raškovic an der Musikhochschule in Belgrad. Josef Ziga ist Preisträger diverser nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. So gewann er 1991 den "Internationalen Wettbewerb Emil Hajek" in Belgrad. Im Jahr 1994 wurde er Mitglied des Staatsorchesters Braunschweig, in dem er seit 1997 die Position eines Konzertmeisters inne hat. Darüber entfaltet er eine rege Tätigkeit als gefragter Solist, Kammermusiker und Instrumentalpädagoge.
Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro Bergkirchen und über die Homepage "www.bergkirchen.net". Eventuell vorhandene Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Auf Wunsch gibt es im Vorverkauf auch Karten mit Platzreservierung für 15 und 20 Euro. Eine Ermäßigung von 2 Euro ist nur mit Ausweis an der Tageskasse zu bekommen. Bei Schnee wird für einen Winterdienst über Istorf gesorgt. Weitere Informationen sind über das Internet abzurufen oder per E-Mail (musik@bergkirchen.net) zu erfragen.
