1. Mehr Geld für Jugendarbeit

    Lauenau will die Vereinszuschüsse anheben

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    LAUENAU (al). Die seit 2001 unverändert gebliebenen Zuschüsse des Fleckens Lauenau an Vereine, in denen Jugendliche betreut werden, sollen sich verdoppeln. Das hat der Ausschuss für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege einstimmig beschlossen. Statt bisher 5000 Euro fließen ab 2015 10.000 Euro in die Kassen der örtlichen Gemeinschaften. Der Antrag kam von der SPD-Fraktion und wurde von Doris Rebe begründet. Sie räumte zwar ein, dass die Gemeinde allein schon einen "sechsstelligen Betrag" für den kostenlosen Besuch von Sportstätten und anderen Einrichtungen sowie finanzielle Unterstützung des Betriebs von Vereinsheime jährlich bereitstelle. Dennoch sei weitere Unterstützung der Alltagstätigkeiten notwendig: "Das soll dann auch eine Anerkennung zum Beispiel von Übungsleitern sein." Prompte Zustimmung signalisierte Karl-Heinz Bruns für die CDU: "Nach 13 Jahren sind die Beträge nicht mehr zeitgemäß."

    Bislang gab es einen so genannten Basiszuschuss von 25 Euro sowie für jeden von den Vereinen gemeldeten Minderjährigen den Betrag von fünf Euro pro Jahr. Künftig sollen es 50 Euro und jeweils 10 Euro sein. In einen zusätzlichen Fördergenuss kommt das Fanfaren- und Majorettencorps Antendorf. Das Ensemble mit Übungsdomizil in Lauenau will im kommenden Jahr sein 45-jähriges Bestehen mit einem großen Musikfest feiern und dazu auch die befreundete Stadtkapelle Pedrajas aus Spanien einladen. Dessen Aufenthalts- und Verpflegungskosten hätten beim letzten Besuch in 2010 allein 7000 Euro betragen – eine Summe, die das Corps allein nicht aufbringen könne. Das sah der Ausschuss umgehend ein. Horst Koopmann (SPD) befürwortete deshalb einen Zuschuss, auch wegen "der Bedeutung solcher internationaler Begegnungen".

    Mit Bruns war er sich rasch einig: 2000 Euro können die Musiker bei ihrer Kalkulation einplanen. Foto: al

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