ALTENHAGEN II (al). An aktuellen Informationen kommt künftig kein Einwohner von Altenhagen II mehr vorbei. Soeben ist eine Holzkonstruktion errichtet worden, die bei Bedarf mit Plakaten und Bannern bestückt werden kann. Doch auch ohne konkrete Hinweise ist der großformatige Schmuck sehenswert – mit Ortswappen und einem Willkommensgruß.
Schon seit drei Jahren dachte die "Arbeitsgemeinschaft Altenhäger Vereine" über das Projekt nach. Ein Stahlrohrgestell, wie es an anderen Ortseingängen steht, sollte es nicht sein. In Heinz Hachmeister fand sich ein versierter Konstrukteur, der unter anderem Eichenbalken verarbeitete, die weit über hundert Jahre alt sind. Hilfe leistete auch der Apelerner Bildhauer Günter Wosny: Im Wappen weisen Hammer und Schlägel auf die frühere bergmännische Tradition der männlichen Bevölkerung hin. Eine weitere Inschrift macht den besonderen Reiz Altenhagens deutlich: "Dorf der schönen Aussichten", heißt es doppeldeutig zu örtlichen Initiativen und topographischer Lage.
Finanziert wurde die Tafel aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft sowie ersten Spenden aus der Bevölkerung. Weitere Spenden sind erwünscht: Die Gemeindekasse sollte durch das Vorhaben bewusst nicht belastet werden. Foto: al
