STEINHUDE (tau). Ein großer Erfolg ist der Nostalgische Weihnachtsmarkt im Fischer- und Webermuseum gewesen. Zur letzten Veranstaltung des Jahres kamen noch einmal rund 1000 Besucher in das historische Fachwerkhaus im Neuen Winkel. Sie wollten traditionelle Handwerkskunst sehen und das ein oder andere originelle Geschenk mit nach Hause nehmen.
Ein Stück Torte oder einen Muffin aus Seife zum Beispiel. Diese außergewöhnliche Idee zur SeifenKuchenKunst hatte Nina Mischewsky aus Hannover. Sie war eine von 28 Ausstellern, die die Räume der Steinhuder Museen bereicherten. Dicht gedrängt staunten und stöberten die zahlreichen Besucher an den liebevoll dekorierten Ständen zwischen Textil- und Holzarbeiten sowie historischen Weihnachtskugeln und leckeren Konfitüren.
Museumsleiterin Sandra Kilb zieht eine positive Bilanz und lobt die gute Zusammenarbeit mit der Steinhuder Werbegemeinschaft, die parallel den Weihnachtsmarkt im Scheunenviertel veranstaltete. "In Steinhude ziehen alle einem Strang. Das ist eine schöne Entwicklung", so Kilb. Sie freute sich auch über das Engagement von vielen ehrenamtlichen Helfern und bedankte sich auch für die Mitwirkung des Heimatvereins und der Landfrauen.
Nun ist Winterpause. Ein ereignisreiches Jahr mit besonderen Highlights geht für das Museums-Team zu Ende. Die Erste Weltkrieg-Ausstellung oder die Sammlung von Käthe Kruse Puppen sind nur zwei Veranstaltungshöhepunkte der vergangenen zwölf Monate. Hinzu kommt eine Erhöhung des städtischen Zuschusses für die Museumsarbeit, die der Rat in diesem Jahr beschloss.
Das neue Museumsjahr beginnt im kommenden März mit der Osterausstellung Frühlingserwachen. "2015 soll wieder verstärkt im Zeichen des Weberortes Steinhude stehen", blickt Kilb voraus. So plant sie zusammen mit der Steinhuder Werbegemeinschaft vom 10. Juli bis zum 17. August eine Sonderausstellung zum Thema Fischerkreidag. Untertitel: Eine Steinhuder Tradition. Die Besucher dürfen auf das kommende Museumsjahr also wieder gespannt sein. Foto: tau
