1. Diese Rhythmen lassen alle aufstehen

    "Caminando Va" zeigt Freude durch Musik und begeistert die Besucher / Jeder darf hier gerne mitsingen

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    Unter der Leitung von Jürgen Begemann machte er seinem Namen alle Ehre: Er bedeutet, in Bewegung und im Aufbruch sein. Klatschend und schnippend schwangen die Gospelsänger zum Takt der besinnlichen Klänge. Bei der Euphorie ließen sich auch die Besucher umgehend zum Mitmachen animieren. Bereits beim dritten Lied standen sie von den Bänken auf und brachten jede Menge Schwung in die Kirche.

    Um das Licht gehe es in der dunklen Jahreszeit und um Freude in der Adventszeit, sagte ein Chormitglied, das als Moderator durch den musikalischen Abend führte. "Und wir zeigen Freude durch Musik."

    Dass jene Freude nicht immer so sanft wie im Stück "Joy" daher kommen muss, sondern auch gerne mal herausgerufen oder gar -geschrien werden darf, zeigte der Chor mit "Shout for joy". Dies sei ein Rhythmus, "da kann man nicht sitzen bleiben", forderte der Moderator das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes taktvoll zum Aufstehen auf. Und dem folgten ausnahmslos alle Besucher. Passend zum Volkslied "Hört der Engel helle Lieder”, das "Caminando Va" gemeinsam mit seinen Gästen anstimmte, erhellte sich auch das schummerig-wohlige Ambiente der Kirche. So konnte ein jeder die Strophen im Liederbuch lesen und mitsingen.

    Im weiteren Programm verliehen die Gospelsänger dem 1984 von George Michael veröffentlichten Weihnachtsohrwurm "Last Christmas" einen neuartigen Klang; vereinten Licht und Dunkelheit, Ängste und Zweifel in einem "Hallelujah" und gaben ihren Zuhörern das Wissen aus dem Adventsmusicalstück "Hab keine Angst" mit auf den Weg: Es gibt ein Licht, das bis zum Ende der Zeit scheint, es gibt einen warmen Ort.

    Ob im Chorgesang, bei Soloparts oder im Duett mit dem Publikum – "Caminando Va" trat in jeder Hinsicht stimmgewaltig auf. Die Besucher reagierte auf jede Darbietung mit einem von Jubelrufen durchsetzten Applaus. Foto: jl

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