1. Neubau liegt im Zeitplan

    Kirche feiert Andacht in künftigem Gemeindezentrum St. Johannes

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    WUNSTORF (tau). Pünktlich zum Start der kalten Jahreszeit steht der Rohbau des neuen diakonisch-kirchlichen Zentrums St. Johannes in der Barne. Die Fassade ist geputzt und gedämmt, nun können die Arbeiten im Innern des Gebäudes beginnen, sagte der verantwortliche Architekt Klaus Haake bei der Erstbegehung der Räumlichkeiten am Mittwochnachmittag. Zu dieser hatte die Gemeinde eingeladen und neben der Besichtigung eine kleine Andacht organisiert.

    Der Advent sei eine gute Zeit, sich auf die Wurzeln zurück zu besinnen, sagte Pastor Claus-Carsten Möller. Er beschrieb die Kraft und die Lebendigkeit einer Gemeinde, die mehrere Jahre ohne sprichwörtliches Dach über dem Kopf auskommen musste, aber deshalb nicht verloren war. Die Menschen haben die Gemeindearbeit fortgesetzt und mit viel Unterstützung auch neue Räume geschaffen, wie den Laden von "kurze Wege" zum Beispiel. Nun gelte es, das neue Gemeindezentrum auch wieder mit Leben zu füllen. Pfingsten 2015 soll es soweit sein und die Eröffnung gefeiert werden.

    Das neue Haus, bei dessen Gestaltung bewusst auf ein sakrales Aussehen verzichtet wurde, ist für eine moderne Nutzung ausgelegt. Rund 650 Quadratmeter stehen zur Verfügung. So gibt es unter anderem einen großen Gemeinderaum und einen angrenzenden Bereich für die Jugend, die durch das Öffnen einer mobilen Trennwand miteinander verbunden werden können. Das Zentrum soll künftig ein Treffpunkt für verschiedene Gruppen sein.

    Es wird auch Büros und Anlaufstellen geben. Zu den neuen Mietern zählen der Diakonieverband Hannover-Land, er wird unter anderem mit der Schuldner- und Schwangerenberatung einziehen, die Diakonie Sozialstation, der Tagestreff für Wohnungslose und die Kirchengmeinde St. Johannes.

    Rund zwei Millionen Euro kostet der Neubau, den Löwenanteil von etwa 1,2 Millionen Euro trägt der Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf. Foto: tau

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