HOHENRODE (ste). Neugierig beäugen die Blaumeisen den eifrigen Naturschützer der NAJU Rinteln bei ihrer Arbeit, als diese Pflanzlöcher für junge Setzlinge ausheben. Die Kinder und Jugendlichen sind dabei, den Lebensraum auf der Streuobstwiese Hohenrode für "Max Meise" aufzuwerten. Die NAJU hat sich am Projekt der NAJU Niedersachsen "Max Meise macht blau" beteiligt, wobei es insbesondere darum geht, Kinder und Jugendliche für den Schutz der heimischen Natur und insbesondere der Singvogelwelt zu sensibilisieren - gefördert wird das Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. "Und wo sollte die Sensibilisierung besser möglich sein, als auf unserer Streuobstwiese?", wie Dr. Christine Land und Britta Raabe fragen, welche die NAJU Rinteln ehrenamtlich betreuen. U-förmig um den Bienenstand herum wurde eine Hecke mit 50 Setzlingen gepflanzt, darunter waren unter anderem Eberesche, Traubenkirsche, Kornelkirsche und Holzapfel. Auch einige Lücken in der vor mehr als 20 Jahren mit dem Lions Club Rinteln angelegten Hecke konnten geschlossen werden. Die Kinder waren eifrig dabei, die Pflanzlöcher mit der entsprechenden Pflanztiefe zu schaufeln, die jungen Heckenpflanzen nach dem Setzen einzugraben und anschließend festzutreten.
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Naturschutzjugend pflanzt Schutzhecke
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