SAMTGEMEINDE (gi). Der Rat der Samtgemeinde hat den Haushalt 2015 einstimmig beschlossen. Der Ergebnishaushalt ist unausgeglichen mit ordentlichen Erträgen von 6,4 Millionen Euro und ordentlichen Aufwendungen von 6,7 Millionen Euro. Der Fehlbetrag wird durch Überschüsse aus den Vorjahren ausgeglichen. Die Samtgemeindeumlage ist unverändert auf 37 vom Hundert festgesetzt. Ein Finanzausgleich unter den Gemeinden ist mit 100 000 Euro festgesetzt. Um die dauerhafte finanzielle Leistungsfähigkeit der Samtgemeinde sicherzustellen, wird es mit dem Haushaltsansatz 2016 nötig sein, den Hebesatz zu erhöhen. Begründet wurde das mit dem immer höheren Umfang der Kinderbetreuung. Kreditaufnahmen sind mit einer Million Euro veranschlagt. Damit werde im Wesentlichen der Umbau der Schulen für den Ganztagsbetrieb finanziert. "Das Wort Schulden kommt uns schon wie ein Fremdwort vor", sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Drewes. Dem Haushalt werde aber von seiner Fraktion uneingeschränkt zugestimmt. Drewes begrüßte es auch, dass auf Antrag seiner Partei der Betrag für außer- und überplanmäßige Ausgaben von bisher 5000 auf 10 000 Euro erhöht worden ist. "Wir haben gespart und uns krummgemacht, damit können wir auch Maßnahmen, die erforderlich sind, wie den Umbau auf Ganztagsschulen, durchziehen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Kleiner. Festgestellt wurde der Jahresabschluss 2013 und Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier Entlastung erteilt. "Die Verwaltung hat eine exzellente Arbeit gemacht", so das Lob von Drewes zum Jahresabschluss 2013. "Nicht geschimpft ist gelobt genug", waren die Worte von Kleiner. Zur Schulsituation in Steinhude hat die Stadt Wunstorf den Flecken gebeten, eine Stellungnahme abzugeben, berichtete der Samtgemeindebürgermeister. Zum 1. August des nächsten Jahres stellt die Samtgemeinde einen Auszubildenden für den Beruf des Verwaltungsangestellten ein. Auch wird für den Weggang eines Mitarbeiters im Bauhof ein neuer eingestellt. Dass über den Abbau der Sirenen im Informationsblatt der Samtgemeinde hingewiesen wird, schlägt Ratsherr Dieter Eidtmann vor. Ratsherr Heiko Bothe nahm an der Gewässerschau des Unterhaltungsverbandes Meerbach-Führse teil. Eine Strecke sei nicht geräumt worden wegen Vogelgelege. Die Vernässung von Wiesen bedeute große wirtschaftliche Schäden für die Landwirte, was sie nicht mehr hinnehmen wollen. Es gäbe in dieser Angelegenheit Gesprächsbedarf, so Bothe.
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"Das Wort Schulden kommt uns wie ein Fremdwort vor"
Samtgemeinde muss Kredit von einer Million Euro aufnehmen
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