1. Trubel und Heiterkeit

    Glühweinwetter beim 155. Bösingfelder Weihnachtsmarkt

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    Extertal-Bösingfeld (kl). "Etwas wehmütig bin ich schon", räumte Extertals Bürgermeister Hans Hoppenberg am Freitag ein, als er zum letzten Mal in seiner Amtszeit den Weihnachtsmarkt in Bösingfeld eröffnet und das Marktprivileg aufgehängt hatte. "Hiermit erkläre ich den 155. Bösingfelder Weihnachtsmarkt für eröffnet", sagte Hoppenberg, der diese Amtshandlung zum 16. Mal ausführte. Danach lud der Bürgermeister die zahlreichen Anwesenden zur traditionellen, rasanten Fahrt im Musikexpress ein. Zuvor hatte der Bläserkreis der Musikschule Extertal für die musikalische Einstimmung in die Adventszeit gesorgt. Es folgte ein Rundgang über den Markt, der eher nicht mit traditionellen Weihnachtsmärkten vergleichbar ist, sondern in Bösingfeld wie ein Jahrmarkt mit flotten Fahrgeschäften, Kinderkarussells, Rummelbuden, aber selbstverständlich auch mit Glühwein und kulinarischen Genüssen begangen wird.

    Während sich der Weihnachtsmarkt mehr und mehr füllte, zog Hoppenberg mit geladenen Gästen zum traditionellen Grünkohlessen ins Hotel Stadt Hannover. Dort dankte er Wilhelm Busse von den Stadtwerken Lemgo, der die Gemeinde Extertal in jedem Jahr beim Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung unterstützt. Er stellt den Hubwagen zur Verfügung und erspart der Gemeinde erhebliche Kosten. "Die Arbeiten dauern immer etwa fünf Tage. Da kann man sich die Kosten leicht selbst ausrechnen", stellte Hoppenberg fest.

    Am Sonntag besuchte der Nikolaus den Weihnachtsmarkt und beschenkte die Kinder mit bunten Tüten. Dafür hatte der Rewe-Markt wiedereinmal gesorgt. Mit einem "Lichtergottesdienst" endete der 155. Weihnachtsmarkt am Sonntagabend.

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