1. Für die Notfälle gewappnet

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    LANDKREIS (em). Die flächendeckende Einrichtung von Notfalltreffpunkten für das gesamte Gebiet des Landkreises Schaumburg hat die CDU-Kreistagsfraktion beantragt. "Dies soll die schnelle Hilfeleistung bei Unfällen im Wald ermöglichen", zeigt Kreistagsabgeordneter Friedrich Wilhelm Platte aus der Samtgemeinde Rodenberg die Zielrichtung des Antrages auf.

    Die Niedersächsischen Landesforsten habe im Bereich ihrer Zuständigkeit bisher mehr als 2000 Notfalltreffpunkte eingerichtet. Die Treffpunkte seien durch nummerierte Schilder zu erkennen. Kostenfrei könne hierzu auch die App "Hilfe im Wald" für Smartphones mit dem Betriebssystem Android genutzt werden. "Ortskundige werden sich auch ohne App die Standorte und die Kennzeichen der Notfalltreffpunkte einprägen können", ist Platte überzeugt.

    Etwa 25 Prozent des Landkreises Schaumburg sei mit Wald bewachsen. Von dieser Fläche wäre bisher nur ein Teil für die Notfallversorgung erfasst worden. Aufgrund der vielfältigen Nutzung des Waldes (Erholung, Brennholzwerbung usw.) sei es sinnvoll, die gesamte Waldfläche mit Notfalltreffpunkten zu überplanen. Dies solle unabhängig von der Waldbesitzart erfolgen. Soweit möglich, solle das System der Landesforsten zur Vereinheitlichung übernommen werden.

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