1. Kapitel wird abgeschlossen

    Schlossparkschule läuft zum Schuljahresende aus

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    Schieder (lig). Es ist endgültig: Die Schlossparkschule Schieder wird zum Ende dieses Schuljahres auslaufen und damit ihren Schulbetrieb einstellen. 45 Schüler werden dann nach Blomberg und Lügde wechseln.

    Damit sind auch letzte Versuche einer Verlängerung gescheitert. Wie Bürgermeister Gert Klaus auf Nachfrage des Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Moritz Ilemann, erklärte, habe weder die Bezirksregierung einer Verlängerung zugestimmt, noch bestände an den Schulen Blomberg und Lügde dann so ein Überschuss, dass sie räumlichen Notstand hätten und mit ihren Schülern auf Schieder ausweichen müssten. Am 3. Dezember wird es für die Eltern, der noch vorhandenen Schüler, einen Informationsabend geben, bei dem sie über das weitere Prozedere informiert werden.

    Was aus dem Gebäude der Schlossparkschule wird, ist noch unklar. Bürgermeister Gert Klaus erklärte, dass es mehrere Ideen gebe, die er als Nutzung für möglich halte – wollte sie aber noch nicht bekanntgeben, da es dafür noch zu früh sei. Allerdings sei eine Überlegung, dort die Grundschule Schieder zu etablieren. Klar ist, dass, da in die Schlossparkschule Fördermittel zur energetischen Sanierung geflossen sein, eine verträgliche Nutzung nach förderrechtlichen Vorgaben, passieren muss.

    Die Begeisterung, mit der Grundschule in die Schlossparkschule umzuziehen, hielt sich bei der Leiterin der Grundschule Schieder, Sabine Storbeck, allerdings in Grenzen, wie sie selbst bekundete. "Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir dann inklusiv sind", so Storbeck. Man habe der Stadtverwaltung eine Liste mit Vor- und Nachteilen seitens des Kollegiums überreicht, sagte sie. So müssten zum Beispiel sanitäre Anlagen umgebaut werden, da die Schüler ja viel kleiner sind. Allerdings liege die letzte Entscheidung beim Schulträger, wie Klaus entgegnete und man müsse das Ganze auch unter energetischen Aspekten betrachten. Aber die Stadt habe zwei Jahre Zeit eine neue Nutzung nach den Förderrichtlinien zu finden. Ratsherr Eckhard Sportleder (SPD) gab zusätzlich zu bedenken, dass seiner Meinung nach mit der Schließung der Schlossparkschule dann auch eine Überkapazität an Turnhallen vorherrsche.

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