Bad Salzuflen. Auf Einladung des örtlichen Kneipp-Vereins fand am 12. November die Kneipp-Regionalkonferenz in Bad Salzuflen statt.
Sie war mit gut 50 Teilnehmern (allein 45 Vereinsvorstände aus 16 Kneipp-Vereinen aus ganz NRW) extrem gut besucht und zeigte das große Interesse am neuen Kneipp-Kurort Bad Salzuflen. Mehrere der teilnehmenden Vereine haben sich beim örtlichen Kneippverein bereits mit großen Gruppen für einen Besuch der Stadt in 2015 angemeldet. Begrüßt wurden die Teilnehmer von der Vorsitzenden des Kneipp-Vereins, Marie-Therese von Langenn, der Präsidentin des Kneipp-LV NRW Eva Wünsche und vom neuen Kurdirektor Stefan Krieger, der sie auch durch die begehbare Saline führte. In mehreren, kleineren Gruppen wurden sie dann durch Helfer des hiesigen Kneipp-Vereins zu den diversen neuen Kneipp-Anlagen der Stadt geführt. Die Resonanz war äußerst positiv. Anschließend ging es zu Fuß zum Tagungsort Schwaghof, wo ein Kneipp-Basenfasten-Menü gereicht wurde.
Die Tagung leitete dann der Kneipp-Bund Landesverband NRW, die Dachorganisation der über 80 Kneipp-Vereine und ihrer rund 23.000 Mitglieder in Nordrhein-Westfalen. Er ist aktiv in der Gesundheitsförderung und -erhaltung und unterstützt die Kneipp-Vereine .
Hauptthema war die Stärkung der ehrenamtlichen Vorstandsarbeit "In der heutigen Zeit ist die Vereinsarbeit nicht einfach. Viele junge Menschen sind nicht mehr dazu bereit, sich in Vereinen zu engagieren. Wenn sie Sport treiben möchten, gehen sie lieber ins Fitness-Studio. Dabei wäre es für viele Menschen so wichtig, zu einer Gemeinschaft zu gehören, Geborgenheit und Rückhalt zu verspüren", so Manuela Fritzsch, Geschäftsführerin des Kneipp Landesverbands NRW. Pfarrer Kneipp habe schon immer betont, dass die seelische Gesundheit den körperlichen Zustand beeinflusst. "Eine gelungene Tagung, die den Kneipp-Standort Bad Salzuflen nachhaltig gestärkt hat", lautete das Fazit von Marie-Therese von Langenn.