1. Ein Bypass für den Übergang

    Fachfirma verlegt in der Oststadt eine provisorische Abwasserleitung

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    WUNSTORF (tau). In der Oststadt ist mit dem Bau einer provisorischen Druckrohrleitung begonnen worden. Diese verläuft ab dem Pumpwerk Maxstraße oberirdisch und am Rand öffentlicher Wege auf einer Länge von etwa 430 Metern. Das neue Stahlrohr soll den im Jahr 2013 havarierten Betonkanal ersetzen, durch den zurzeit noch das Schmutzwasser der Kernstadt Richtung Kläranlage Luthe fließt.

    Die über 40 Jahre alte Leitung, die auch über private Grundstücke verläuft, befindet sich in einem maroden Zustand, wie eine Kamerainspektion ergab. Daraufhin entschied sich der Rat im Mai diesen Jahres für ein neues rund 3,1 Millionen Euro teures Abwassermanagement, das unter anderem den Bau einer rund 2,7 Kilometer langen Druckrohrleitung nördlich der Aue vorsieht. Bis die fertig ist, geplant ist 2016, muss eine Notleitung für rund 180 000 Euro von der Maxstraße mit Weiterführung hinter der Wohnbebauung Saarstraße/Am Bruche verlegt werden.

    Sind die Arbeiten erledigt, sollen auch die öffentlichen Wege wieder passierbar sein. Dort wo Kreuzungen sind, werde das Rohr unter der Erde verlegt. Das Notkonzept sieht auch Änderungen in den drei Pumpstationen Maxstraße, Gänsebruch und Aueschule vor. So werden zum Teil neue Motoren eingebaut und eine Steuerungstechnik installiert, die eine Kommunikation der Pumpwerke untereinander erlaubt. Besonders bei Starkregen soll das dabei helfen, die Wassermassen zu kontrollieren. Auf weitere Pumpen entlang des Provisoriums habe die Stadt bewusst verzichtet, um unnötige Geräusche zu vermeiden.

    Foto: tau

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an