1. Bunter Nachmittag ein voller Erfolg

    Partner Hund stellte seine Angebote für Mensch und Hund vor

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    Bad Salzuflen. Viele Hundebesitzer haben sich jüngst zum Vereinsgelände von Partner Hund auf dem alten Freibadgelände in Schötmar auf den Weg gemacht. Der Verein hatte zu einem bunten Nachmittag mit Spiel und Spaß für Mensch und Hund eingeladen. Auf der großen Anlage war die breite Angebotspalette des Hundesportvereins aufgebaut und die erste Scheu, die einzelnen Stationen mit seinem eigenen Vierbeiner auszuprobieren, schnell verflogen.

    Wer am Eingang an dem Geschicklichkeitsparcours von Trainerin Kathrin Schößler noch vorbeigekommen war, wurde an der nächsten Station dann zur "Nasenarbeit" abgefangen. Hier konnten sich Frauchen und Herrchen schnell davon überzeugen, dass der eigene Hund ein großes Talent hat, wenn es um das Suchen von versteckten Leckerlies geht. Weiter ging es zu verschiedenen Elementen aus dem Turnierhundesport, wie Slalomlaufen und über Hürden und Hindernisse springen. Wer dachte, dass es kein Problem für den Vierbeiner ist, durch einen Tunnel oder über einen Laufsteg zu gehen, sah sich manchmal eines Besseren belehrt. Hier half Trainerin Martina Günther aber mit viel Geduld und guten Tipps, damit das Team auch diese Aufgabe mit Erfolg bestand. Der Verein betreibt den Turnierhundesport seit vielen Jahren erfolgreich bis hin auf Bundesebene. So wurde Vereinsmitglied Volker Möwe als einziger Starter aus dem Landesverband Ravensberg-Lippe gerade erst vor 14 Tagen Vizemeister auf der Deutschen Meisterschaft des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), auf der sich die besten Turnierhundesportler aus ganz Deutschland messen.

    Die Besucher staunten nicht schlecht, als sie dann einen Longierkreis entdeckten, um den der 12-jährige Mischlingsrüde Lucky von Trainerin Ingrid Begemann, nur durch Körpersprache geführt, mit viel Spaß sauste. Das animierte natürlich zum Ausprobieren und so lernten Mensch und Hund erst einmal, sich durch das gespannte Band des Kreises auf Distanz zu halten. Zu gerne wollte der Hund zu seinem Besitzer in den Kreis, aber er musste begreifen, dass er außerhalb des Longierkreises bleibt. Auch bei dieser Übung erwiesen sich einige Vierbeiner als Naturtalent und begriffen schnell, was man von ihnen erwartete.

    Interessiert probierten viele Besucher dann noch einen Obedience-Parcours aus. Hierbei handelt es sich um eine junge Sportart aus den USA , die bereits viele Fans in Deutschland gewinnen konnte. Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht. Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein gelungener Nachmittag für Mensch und Hund, der im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

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