BOKELOH (gi). In einer außerordentlichen Sitzung des Ortsrates stellte Planer Gunnar Kelb von der Region den Bau einer Querungshilfe an der Bushaltestelle "Zur Viktorwiese" vor. Es hätte im letzten Jahr eine Anfrage gegeben, in diesem Bereich etwas zur Verkehrsberuhigung zu tun. Kelb machte deutlich, dass der mögliche Bau einer Querungshilfe nur im Zusammenhang mit dem Ausbau der K 329 erfolgen könne. Die Kosten bezifferte er auf zusätzlich 35 000 bis 40 000 Euro.
Die Fahrbahn soll auf der nördlichen Seite verschwenkt werden, sie ist jeweils links und rechts 3,25 Meter breit. Die Mittelinsel soll 2,50 Meter breit und die Bus-haltestelle barrierefrei ausgebaut werden. Die Sitzung wurde unterbrochen für Fragen aus dem Ortsrat und von den Bürgern. Meinungen für das Für und Wider einer Querung wechselten sich ab. Ortsbürgermeister Johann Hartmann stellte schließlich einen Antrag, die Region möge prüfen, ob anstelle einer Querungshilfe auch die Installierung einer Lichtzeichenanlage möglich sei. Dem wurde einstimmig gefolgt.
Eine Entscheidung des Ortsrates für oder gegen den Bau einer Querungshilfe an der Bushaltestelle Zur Viktorwiese gab es nicht. Der mehrmals verschobene Ausbau der Straße soll im nächsten Jahr erfolgen, Kelb nannte jedoch keinen genauen Zeitpunkt.
Inzwischen haben sich vier Vertreter der Region ein Bild über den Ausbau der Straße im Ort gemacht. Dabei standen die mögliche neue Querungshilfe an der Viktorwiese als auch die Querung an der Bushaltestelle Ebelingstraße (dort wird es sicher interessant werden, wie der Ausbau in Richtung Mesmerode erfolgt) und an der Mittelpunktkreuzung Richtung Mesmerode im Vordergrund. Foto: gi
