GROSSENHEIDORN (gi). Es war die angekündigte "etwas andere Rassegeflügelausstellung". In der Jahnsporthalle des MTV standen 51 geschmückte Volieren mit zahlreichen Tieren, dazu kamen in einer Einzelausstellung fünf Tiere der Jugendabteilung. Beteiligt haben sich 20 Züchter des Rassegeflügelzuchtvereins Steinhude (RGZV) von 1882. Die Ausstellung zeigte eine Spitzenqualität bei Enten, Gänsen, Hühnern, Zwerghühnern und Tauben. Insgesamt zählt der Verein 140 Mitglieder (Züchter und Passive), er ist damit der größte im Kreisverband Hannover und nach Hannover der zweitgrößte im Landesverband. "Es ist keine Schau, um Leistungen zu zeigen, sie soll der Öffentlichkeit vielmehr das Rassegeflügel näher bringen", sagte Vorsitzender Manfred Schmidt. Er leitet den Verein seit 1993. Die Ausstellung war aber auch dem Gedenken an Gerd Gessert gewidmet, der in diesem Jahr verstarb. 50 Jahre habe er die Schau organisiert und über 35 Jahre lang war Gessert Mitglied im Vorstand. Eröffnet wurde die Schau von Großenheidorns Ortsbürgermeister Manfred Wenzel, Steinhudes Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann entschuldigte sich aus familiären Gründen. Für Wenzel sei der Verein eine Bereicherung für den Ort. Er heiße zwar RGZV Steinhude, aber vielleicht kommt es auch noch zum Namen Großenheidorn. Ohnehin seien beide Orte eng miteinander verbunden. Seit 2008 wird in Großenheidorn an der Mehrzweckhalle ein Rassegeflügelpark vom RGZV betrieben.
Mit dem Stadtehrenpreis ausgezeichnet wurde Svenja Müller mit Chabos und ihr Großvater Gerd Meyer (Zuchtgemeinschaft) ebenfalls mit Chabos. Bester Stamm der Schau waren die Zwergenten weiß von Erst Janßen, den Gerhard Schmidt Gedächtnispokal gewann Friedhelm Kappe mit Zwerg Italienern, der Harry Sölter Preis wurde gewonnen von der Zuchtgemeinschaft Seegers/Ridders mit einer Kaisergans und Jugendsiegerin wurde Svenja Müller mit Chabos. Foto: gi
