1. Öffnen und verdichten als Ziel ausgegeben

    Rehburger Kirchengemeinde setzt Schwerpunkte

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    In Erinnerung wird ihr der Besuch einer Tankstelle bleiben. Das fällt Goldhahn-Müller spontan ein, während sie in der Rehburger Kirche mit dem Kirchenvorstand redet. Dorthin ist sie tags zuvor mit einer Abordnung aus der Gemeinde gegangen – um zu erfahren, welche Beziehung in gemeindlicher Sicht zu diesem Unternehmen oder vielmehr seinen Inhabern besteht. Als "sehr lebendig" empfindet sie die Gemeinde, lobt die Gottesdienste in neuer Form, fragt nach, wie es um die Kirchenband bestellt ist und merkt an, dass insbesondere die missionarische Arbeit in den vergangenen Jahren ausgezeichnet war – nicht zuletzt zeige sich das durch die vielen Haus- und Bibelkreise, die es in Rehburg gebe. Der Grundstein dazu ist noch unter dem ehemaligen Pastor Michael Held gelegt worden.

    Seit rund einem Jahr hat die Gemeinde aber mit Michael Kalla einen neuen Pastor – und der hat mit seinem Kirchenvorstand bereits über weitere Schwerpunkte geredet beziehungsweise ist schon dabei, das eine oder andere umzusetzen. Den Kunst-Gottesdienst in der Friederikenkapelle, die Taufe im Meerbach und das Gemeindefest, das erstmals in Kooperation mit dem Bürger- und Heimatverein gefeiert wurde, führt er an. In dieser Richtung wolle er noch mehr machen und das trifft auch die Erwartungen der Superintendentin. Sich noch mehr öffnen, noch mehr Kooperationen eingehen – das wünscht sie sich von den Rehburgern. Darüber werden aber auch andere Themen nicht vergessen, auf die der Kirchenvorstands-Vorsitzende Wolfgang Polacek aufmerksam macht. Die Friedhofsordnung werde etwa überdacht. Womöglich gebe es demnächst eine Gemeindeversammlung dazu. Der Garten um Kirche und Gemeindehaus herum soll neu gestaltet werden und auf keinen Fall das Leitbild der ‚einladenden Gemeinde’ vernachlässigt werden. Die kleine Kapelle in Bad Rehburg rücke schon mehr in den Mittelpunkt, nachdem sie etwas brach gelegen habe, bemerkt Goldhahn-Müller zufrieden. Kalla fasst zusammen, wohin die Reise gehen soll: "Wir müssen uns öffnen und Kooperationen eingehen. Und wir müssen uns verdichten – beispielsweise mit Hauskreisen. Es geht nur so. Sonst werden wir scheitern."

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