1. Das Haus Hannover und die Romantik

    Stadt will Tourismus vorantreiben

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    REHBURG-LOCCUM (jan). So manches soll im Tourismus-Bereich in Rehburg-Loccum passieren. Ersten Plänen hat der Kulturausschuss zugestimmt.

    Zwei Arbeitskreise arbeiten in Rehburg-Loccum schon seit einiger Zeit im Stillen, um den Tourismus als Standbein der Stadt voranzubringen. Der erste dieser Arbeitskreise setzt sich aus Vertretern touristischer Leuchttürme wie Dino-Park und Kloster, der Stadt – auch als Betreiber der ‚Romantik Bad Rehburg’ – und den Tourismusverbänden Steinhuder-Meer-Tourismus sowie Mittelweser-Touristik zusammen. In dem zweiten Arbeitskreis arbeiten Kultur-Enthusiasten aus der Stadt an dem Gesamtkonzept der ‚Romantik’.

    Das Konzeptpapier des ersten Arbeitskreises, das im Kulturausschuss zur Diskussion stand, berührt durchaus auch die Arbeit der zweiten Gruppe. Zugestimmt hat der Ausschuss dem Vorschlag, eine Koordinierungsstelle einzurichten, die zwischen den Anbietern in der Stadt und den Verbänden vermitteln soll, Gemeinsamkeiten herausarbeiten, Kooperationen zustande bringen und letztlich den Verbänden Material an die Hand geben, mit dem sie die Stadt Rehburg-Loccum als lohnendes Ziel für Ausflüge und Urlaube vermarkten können. Zunächst auf Honorarbasis, ab dem kommenden Jahr voraussichtlich mit Festanstellung hat diese Koordinationsaufgabe die Tourismus-Managerin Joana Heinemann Anfang Oktober aufgenommen. Um sie auch handlungsfähig zu machen, ist der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und befürwortet, dass 75.000 Euro in den Haushalt 2015 eingestellt werden, mit denen Heinemann Ideen umsetzen kann – selbstverständlich nach Rücksprache mit den politischen Gremien, wie Bürgermeister Martin Franke betonte.

    In diese übergeordnete Aufgabe werden auch die Vorschläge des Arbeitskreises für die ‚Romantik’ eingebunden. Im Mittelpunkt der Überlegungen dort steht das Sorgenkind des Kulturzentrums: die Dauerausstellung zum Kurleben der Romantik. Ein lockerer Kontakt zum ‚Haus Hannover’ – also zu den Nachfahren der Welfen – bestehe dort, sagte Franke, und es sei Einblick in das Findbuch der Welfen genommen worden vor dem Hintergrund, Verbindungen zwischen Bad Rehburg und dem ehemaligen Königshaus ausfindig zu machen. Das Ergebnis seien immerhin vier DIN A4-Seiten. Nun werde überlegt, ob die Exponate, die eine Beziehung zwischen dem ehemaligen Kurort und dem Königshaus darstellten, in irgendeiner Art und Weise für die Neu- oder auch Umgestaltung der Ausstellungsräume im Neuen Badehaus der ‚Romantik’ verwendet werden könnten.

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