1. Stadtwerke machen Strom billiger

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    Der Preis für Strom sinkt brutto um 0,65 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh im Jahr entspreche das einer Ersparnis von rund 23 Euro – etwa zwei Prozent der Stromrechnung, so die Stadtwerke. Mit der Preisreduzierung geben die Stadtwerke einerseits Reduzierungen bei Netzentgelten und der sogenannten EEG-Umlage, die zum Jahreswechsel geringfügig sinken wird, an die Kunden weiter. Den größten Beitrag zur Preissenkung leisteten die Stadtwerke aber selbst, weil sie bei der Stromproduktion in ihren eigenen Blockheizkraftwerken sowie bei der Strombeschaffung Kostenvorteile erzielen konnten. "Diese geben wir jetzt ebenfalls an unsere Kunden weiter", erläutert Christoph Hüls, Geschäftsführer der Stadtwerke. Der Eigenerzeugungsanteil aus klimafreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung liege bei deutlich über zehn Prozent der gelieferten Strommenge, so Christoph Hüls weiter. Detmolder Strom werde zu mehr als 50 Prozent aus erneuerbaren Energien hergestellt. Kernkraft nutzten die Stadtwerke schon seit Jahren nicht mehr.

    Das Detmolder Erdgas ist jetzt vollständig klimaneutral – zertifiziert vom TÜV Nord. Die Stadtwerke Detmold gewährleisten, dass mit dem Bezug von "Detmolder KlimaGas" ab 2015 keine CO2-Emissionen mehr verbunden sind. Nach dem Prinzip der Klimabalance würden die vom Erdgas verursachten Emissionen durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland ausgeglichen.

    In diesem Zusammenhang wird die fünfprozentige Biogasbeimischung im Rahmen der Grundversorgung zum Jahreswechsel abgelöst. Die Biomethanmengen aus der Aufbereitungsanlage in Horn werden nun in den eigenen Blockheizkraftwerken zur regenerativen Strom-und Wärmeerzeugung eingesetzt.

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