1. Mit Blutspenden Flagge gezeigt

    Stadtsportverband, DRK und Bürgermeister ehrten Sieger

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    Bad Salzuflen (dib). Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, der Stadtsportverband (SSV) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf hatten Anfang September zum 7. Blutspendemarathon aufgerufen und an die Vereine appelliert, ihre Mitglieder von der Wichtigkeit der Blutspenden zu überzeugen. An vier Terminen konnte jeder Spender einen Punkt für einen Verein seiner Wahl vergeben. Die Punkte der Neuspender zählten sogar doppelt. Von den 53 Mitgliedsvereinen des SSV haben sich 35 mit insgesamt 224 Spendern am Marathon beteiligt. Der ärztliche Leiter des Blutspendedienstes, Dr. Wolfgang Engel, der SSV-Vorsitzende Benjamin Kramer und Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf haben vor einigen Tagen im Zentrum für Transfusionsmedizin OWL an der Heldmanstraße in Schötmar die drei erstplatzierten Vereine geehrt und die damit verbundenen Geldpreise zur Förderung von Vereinsaktivitäten im Höhe von 750; 500 und 250 Euro vergeben, die Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten.

    Mit 62 Punkten hat der Verein Shotokan Karate Dojo den Marathon-Wettbewerb schon zum sechsten Mal gewonnen und damit mehr Punkte erreicht, als die zweit- und drittplatzierten Vereine zusammen. Mit 25 Punkten folgte der TuS Ehrsen, der den Blutspendemarathon vor Jahren initiiert hatte und mit 18 Punkten der TuS Lockhausen. Für Karate Dojo nahm Frank Herhold, für den TuS Ehrsen Carsten Schwarze und für den TuS Lockhausen Philip Meier den Preis entgegen. Dr. Engel und das DRK zogen bei der Siegerehrung eine positive Bilanz. 224 Spender, und damit 23 mehr als 2013, haben sich am Marathon beteiligt. Davon waren 22 Neuspender. Damit beträgt die Neuspenderquote rund zehn Prozent. Und im Vergleich zu 2013 waren es zwölf Neuspender mehr, das bedeutet bei den Neuspendern einen Zuwachs von 120 Prozent. "Die Blutspende hat in der Hochleistungsmedizin einen sehr hohen Stellenwert", betonte Dr. Engel und nannte einige Zahlen. "Bei einer Lebertransplantation werden im Durchschnitt 60 bis 80 Blutkonserven benötigt, bei einer Bypass-OP etwa drei bis vier."

    Der SSV-Vorsitzende Benjamin Kramer bescheinigte den Vereinen ein sehr großes Interesse. "Sie engagieren sich für ihre Stadt und vor allem für die Allgemeinheit. Damit haben die Sportler der Stadt wieder einmal Flagge gezeigt."

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