Lemgo (nr). Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hatte die Musikschule Lemgo mit ihren Ensembles am vergangenen Samstag in die Schule am Wall eingeladen. Vielfältig, Generationen übergreifend und mit dem richtigen musikalischen Funken, boten die Ensembles Klassik, Jazz und Pop. Das Team um Musikschulleiter Florian Altenhein hat gemeinsam mit den Schülern der Musikschule ein tolles Abschlusskonzert zum 50-jährigen Bestehen organisiert.
Von den Jüngsten mit der größten Gruppe, bis zu den ältesten Musikern – die Schüler der Musikschule Lemgo und ihre Lehrer hatten sich mit ihren einzelnen Ensembles eine Menge einfallen lassen. So hatten die Chöre der Grundschule am Schloss und Kirchheide gemeinsam mit der Streicherbande "Die Geige, die singet" einstudiert. Und welcher der Zuhörer wäre wohl auf die Idee gekommen, einmal nachzuprüfen, wie die Saite eines Streichinstrumentes ohne Körper klingt – nämlich gar nicht.
Dass ein Klavier wunderschön klingt, wenn es gut gespielt wird, weiß jeder, aber 12 Hände – 60 Finger – an zwei Klavieren gleichzeitig zu hören und zu sehen, erlebt man sicherlich nicht jeden Tag.
Begeisterung ernteten auch die anderen Ensembles. Vielharmonie, Gitarren-Quartett, Erwachsenen-Spielkreis, Schlagzeug- und Trompetenensemble und die Jazz-Pop-Band wussten mit viel Energie und Spielfreude zu überzeugen.
Mit den einzelnen Ensembles konnte die Musikschule Lemgo eindrucksvoll zeigen, wie viel Musik in jedem einzelnen ihrer Schüler steckt und mit welch großem Erfolg die Darbietungen die Konzertgäste jeden Alters mitrissen. Einziger Wunsch des Publikums:
Nächstes Jahr könnte es ein größerer Saal werden, um der Massen an Zuschauern Herr zu werden.
