ALGESDORF (pd). Die Algesdorfer Runde konnte sich zumindest in Teilen mit ihren Wünschen in Bezug auf eine umfangreiche Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses durchsetzen. Beim zuständigen Ausschuss für Bauangelegenheiten fiel nach kurzer Aussprache der Entschluss, dem Rat eine Reihe von Arbeiten zu empfehlen. Ein Gesamtpaket von 28 000 Euro wurde damit geschnürt.
In diesem Kostenplan sind der Einbau einer Akustikdecke mit neuer Beleuchtung und Endlüftung, die Erneuerung beziehungsweise das Aufarbeiten vorhandener Fußböden und Stufen, verschiedene Elektroarbeiten und allgemeine Malerarbeiten berücksichtigt. Aus der "Wunschliste" der Algesdorfer Runde herausgefallen ist die Anschaffung von neuen Stühlen.
Mit dieser Variante zeigte sich Erhard Steege, Sprecher der Gruppe CDU/WGR/Aktive Demokraten und FDP vom Grundsatz her zufrieden.
Für das gewünschte Mobiliar könne die Algesdorfer Runde in ein bis zwei Jahren einen neuen Antrag stellen, so seine Empfehlung. Nachdenken müsse man nach seiner Auffassung aber über den Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus.
Dieser gestaltet sich im Moment nicht barrierefrei und da gebe es Handlungsbedarf. Steege schlug als Lösung die Anschaffung einer flexiblen mobilen Rampe vor. Die Verwaltung soll Kosten und Möglichkeiten ermitteln.
Auch Uwe Märtens von der SPD sah in Bezug auf einen behindertengerechten Zugang zum Gebäude dringenden Handlungsbedarf. Dagegen möchte er noch einmal geprüft haben, ob die Zwischentür tatsächlich ausgetauscht werden muss oder lediglich fachmännisch aufgearbeitet werden sollte.
Für die Algesdorfer Runde meldete sich im Verlauf der Aussprache Uwe Heitmann zu Wort. Er erinnerte daran, dass der fehlende Lärmschutz auch dazu führe, dass potentielle Nutzer des Dorfgemeinschaftshauses abgeschreckt werden. Denn ohne den Lärmschutz muss die Musikanlage um 22.30 Uhr auf Zimmerlautstärke gedrosselt werden.
Die Runde setzt ihre Hoffnung jetzt auf den Einbau der Akustikdecke und die neue Belüftungsanlage.
Wenn die Fenster geschlossen bleiben können und der Lärmpegel durch die neue Decke reduziert werden kann, sollten die Räumlichkeiten erheblich an Attraktivität hinzugewinnen.
Der Ausschuss sprach sich einstimmig für den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus.