1. Beim Werkeln ist die Krankheit kein Thema

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    Das war auch in diesem Jahr wieder so. Schon von Anfang an herrschte großer Andrang im Awo-Begegnungszentrum an der Elisabethstraße. Wer den Basar regelmäßig besucht, trifft viele bekannte Gesichter wieder. Auch das ist angesichts der Krankheit, bei der es in dieser Selbsthilfegruppe geht eine gute Nachricht. 20 bis 25 Frauen kommen regelmäßig zu den Gruppentreffen, tauschen sich aus, helfen sich und machen sich gegenseitig Mut. Allerdings habe man, wie viele andere Selbsthilfegruppen auch, Nachwuchssorgen. "Das ist ein bundesweiter Trend", meint Vera Dörfling, Vorsitzende der Gruppe. Die Selbsthilfegruppe für Frauen nach Krebs gehört zu den ältesten im Kreis Lippe, im nächsten Januar feiert die Gruppe ihr 35-jähriges Bestehen.

    Seit gut einem Jahr veranstaltet die Gruppe zweimal monatlich Bastelnachmittage in einer Holzwerkstatt. Einige Mitglieder treffen sich in einer Tischlerei zum gemeinsamen Sägen, Schleifen, Hämmern und Bohren. Für den Basar haben sie Insektenhotels gebaut. "Bei der Arbeit kann man unheimlich gut abschalten", sagt Marie Lankes-Diekmann. Das Thema Krankheit komme dabei nicht vor, ergänzt Vera Dörfling. Neben Bastel- und Handarbeiten wurden wieder Marmelade und Kuchen aus eigener Herstellung verkauft. Der nächste Gruppennachmittag findet am 25. November um 15 Uhr in der Awo-Begegnungsstätte an der Elisabethstraße statt. Interessierte nehmen am besten vorher Kontakt auf mit Vera Dörfling unter der Rufnummer (05231) 9611758 oder mit Marie Lankes-Diekmann unter der Rufnummer (05231) 58360. An jedem ersten, dritten und fünften Dienstag eines Monats findet von 18 bis 19.30 Uhr ein Gymnastik- und Entspannungskurs in der Turnhalle der Bachschule an der Emilienstraße 37 statt. Weitere Infos gibt es online unter "www. fshdt.pd-seiten.selfhost.me".

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