1. Sind Radwege sicher?

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    WESTENDORF (ste). "Baumaßnahmen in der zweiten Oktoberhälfte - Fahrbahnerneuerung in der Ortsdurchfahrt der B 83 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit!" Diese eigentlich sehr erfreulich wirkende Meldung nahm Oliver Kunze von der "Initiative Cycleride" (ic-schaumburg@arcor.de, www.cycleride.de) zum Anlass, an das Schaumburger Wochenblatt zu schreiben und seine Meinung der geplanten Baumaßnahmen kundzutun. "Ich halte es für notwendig, Sie über im erwähnten Artikel verbreitete Fehlinformation zu informieren", schreibt Kunze, denn die Anlage eines Geh-/Radweges auf dem Hochbord als die Sicherheit erhöhende Maßnahme sei faktisch falsch. "Der Verkehrssicherheitsforschung ist seit Jahrzehnten bekannt, dass die Radverkehrsführung auf einem Hochbord, noch dazu zusammen mit dem Fußverkehr, die "gefährlichste aller möglichen Führungen ist", schreigt Kunze. Sie könne daher unmöglich der Sicherheit dienen. Radwege würden bestenfalls angelegt, um die Attraktivität des Radverkehrs zu erhöhen, da viele Radfahrer, insbesondere Gelegenheitsfahrer, durch solche Falschinformation im trügerischen Gefühl der Sicherheit Radwege vorzögen. "Häufig allerdings dienen sie einzig und allein dem Zweck der ungebremsten Fahrt des Kraftverkehrs, da der Radverkehr nicht als gleichberechtigt akzeptiert wird", ärgert sich Kunze: "Ich möchte Sie daher bitten, die Mär von sicheren Radwegen nicht weiter zu verbreiten. Radfahren ist sicher, Radwege sind gefährlich", schließt er.

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