LAUENAU (al). 71 bunt bebastelte Plastikenten haben sich auf einen gut hundert Meter langen nassen Weg gemacht. Die schöne Dekoration war danach zwar hin; aber zumindest drei jungen Besitzern brachte die Reise auf der Rodenberger Aue Saisonkarten für Eishalle oder Schwimmbad ein.
Weitere sieben Endrundenteilnehmer der im Rahmen des Ferienprogramms vom SPD-Ortsverein ausgerichteten neunten Regatta dürfen sich auf einen baldigen Besuch der örtlichen Eisdiele freuen.
Eigentlich waren die dekorativen Rennkandidaten viel zu schön, um sie den Fluten preiszugeben. Zwei Wochen lang konnten sie jedoch direkt an der Plaza ihren Feder-, Hut- Farbenschmuck zeigen. Eine Jury entschied sich schweren Herzens für die drei schönsten Schnabeltiere. Diese hatten Rita Khauer mit einer Ente samt perlengeschmücktem Schneckenhaus, Charlotte Maasch mit einer blauen Prinzessin und Maren Möller mit einer Wintersportente abgeliefert, für deren Skier zwei hölzerne Eisstiele dienten.
Die Dekoration war freilich hin, als in Vor- und Zwischenrunden und schließlich beim Finale die schnellste Ente auf dem Wasser ermittelt wurde. Da hatte die Kandidatin von Leoni Garbe den roten Schnabel vorn, gefolgt von den von Julius Konerding und Anna Ehmke betreuten Probanden.
Auf große Heiterkeit stieß jedoch das "Prominentenrennen". Für einen Probelauf außer Konkurrenz dümpelten fünf Enten mit den Porträts Berliner Spitzenpolitiker auf der Aue. Das hätte Linkenchef Gregor Gysi vielleicht wissen müssen, zumal sein Platzhalter glatt die drei Spitzen der Großen Koalition hinter sich ließ. Die Grünen-Konkurrenz war auf der Ziellinie noch ganz weit weg. Foto: al