1. Doppelter Ärger hält Steinhude nun auf Trab

    Ein neues Gebäude sowie eine Mauer sorgen für Wirbel am Meer / Widerspruch gegen Baugenehmigung eingelegt

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    STEINHUDE (tau). Ärger in Steinhude: So lautete der Titel eines Fernsehbeitrages am Dienstagabend. Grund der Verstimmung ist ein neues zweieinhalbgeschossiges Gebäude In der Heide, das der Charlottenhof zurzeit dort bauen lässt. Anwohner sind verärgert, da sie aus ihrer Sicht im Vorfeld nicht über das Vorhaben und seinen Zweck informiert worden sind. Einer der Beschwerdeführer hat jetzt Widerspruch gegen die Baugenehmigung bei der Stadt eingelegt. Nach Informationen des Stadtanzeigers will die Verwaltung diesen aber zurückweisen, da es an dem Verfahren nichts zu beanstanden gebe. Der Bau füge sich ein und sei nicht höher als andere Gebäude in der Straße, verletze auch keine Grenzen. Die Nutzung des Gebäudes, dort soll eine Form des betreuten Wohnens für Menschen mit psychischen Erkrankungen ermöglicht werden, sei ebenfalls kein Grund, die Baugenehmigung zu verweigern, so die Stadt. Diesbezüglich habe auch die Region Hannover eine positive Stellungnahme abgegeben, nachdem dort das Konzept des Betreibers geprüft worden war.

    Ärger gibt es aber auch an anderer Stelle in Steinhude. Diesmal ist die Stadt Beschwerdeführerin und beanstandet eine Mauer, die aus ihrer Sicht von einem Privatgrundstück in den öffentlichen Straßenraum hineinrage und daher weichen müsse. Hintergrund ist die geplante Neugestaltung der Deichstraße, die nach aktuellem Stand ab Ende Oktober starten soll. Eine Einigung konnte zwischen den Parteien bisher nicht erzielt werden. Sollte es dabei bleiben, erwägt die Verwaltung den Gang vors Zivilgericht.

    Der Ausbau der Straße wird trotzdem beginnen, müsste dann allerdings zunächst um die Mauer herum erfolgen. Eine spätere bauliche Korrektur ist wahrscheinlich, sollte sich herausstellen, dass das Hindernis doch verschwinden muss. Die Kosten dafür hätte dann allerdings die unterlegene Partei zu tragen.Foto: tau

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