Sandra Kilb, die Museumsleitung und Museumspädagogin der Steinhuder Museen regte eine Projektarbeit für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Klasse 6a an, die sich mit dem alten und neuen Rollenbild "Typisch Junge-typisch Mädchen" bei Spielzeug und Puppen auseinandersetzten.
Frei nach dem Motto "…nachts im Museum…" gestalteten Jungen und Mädchen im Kunstunterricht unter der Leitung von Helga Engelmann eine Rollenumkehr auf der Grundlage von Barbie-Puppen und anderen ausrangierten Spielfiguren. Nicht immer ist das Klischee direkt umgewandelt worden, aber die Bewusstmachung von Farben und Materialien in ihrer Wirkung im Zusammenhang mit Stereotypen und ihrer Bedeutung ist geglückt. Die Schülerinnen und Schüler haben genau hingeschaut und sich so ihre Gedanken gemacht. Zu sehen ist eine kleine Auswahl von Ideen zum Thema als Schaukästchen, Comic oder Collagen. Die Ausstellung ist im Steinhuder Spielzeugmuseum in der ersten Etage, das im Fischer-und Webermuseum integriert ist, zu sehen. Foto: privat