1. Teams arbeiten Hand in Hand

    Trotz schwieriger äußerer Bedingungen: Feuerwerk und Musik harmonieren

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    STEINHUDE (tau). Die beinahe herbstlichen Bedingungen und viel Wind haben das

    Feuerwerk-Team um Pyrotechniker Nick Edgington beim Festlichen Wochenende vor eine Herausforderung gestellt. Der Schwimmponton mit den explosiven Geschossen – etwa 300 Kilogramm Explosivstoffmasse – musste aus Sicherheitsgründen rund 400 Meter vor der Uferpromenade positioniert werden. "Das waren etwa 100 Meter mehr als sonst üblich", sagt Edgington. Nach den tollen Sommerabenden in den vergangenen Jahren zeigt sich der August in diesem Jahr bislang eher wechselhaft. Regenschirme und wetterfeste Kleidung dominierten daher das Bild beim Festlichen Wochenende an der Uferpromenade und auf den Stegen. Dennoch kamen wieder sehr viele Besucher, um das glitzernde Schauspiel am Himmel über Steinhude zu erleben.

    Die beiden Mitarbeiter des Feuerwerk-Teams Juri Geddert und André Steinbeiß bereiteten die rund 110 Mörserkisten an einem Anlegeplatz der Badeinsel vor. Sie überprüften Ladung, Zündkreise und deckten die Abschussrohre mit einer Folie ab, um die Munition vor Feuchtigkeit zu schützen. Am Abend beruhigte sich das Wetter, der Regen ließ nach.

    Kurz vor dem Start der Show gab es noch einmal Aufregung. Der Strom fiel am Kontrollpult aus. Doch das Technikteam von B.D.T. Music & Light aus Bückeburg bekam das Problem schnell in den Griff.

    Drei Boxentürme mit einer Gesamtleistung von rund 22.000 Watt sorgten für die richtige Beschallung an Land. Klassische Musik untermalte diesmal die rund zwölf Minuten andauernde spektakuläre Feuershow, die wie in den vergangenen Jahren sowohl am Nord- wie auch am Südufer zeitgleich stattfand und das Steinhuder Meer in Flammen tauchte. Foto: tau

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