1. In Luthe wird gemeinsam rhythmisch getrommelt

    Zauberhaftes Gemeinschaftserlebnis für Grundschüler

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    LUTHE (tau). In Luthe ist das Geheimnis der Zaubertrommel gelüftet worden. Eine Woche lang verwandelte sich die Turnhalle der Grundschule in eine große musikalische Arena, in der die pure afrikanische Lebensfreude zu mitreißender Musik und bewegenden Tänzen zum Ausdruck kam. Etwa 200 Grundschüler feilten bis zum Auftritt an der zauberhaften Geschichte und übten zusammen mit ihrem Trommellehrer "Tamtam" Thomas Uken die einzelnen Teile des Stückes.

    Jede Klasse übernahm eine eigene Rolle. Bäume, Krokodile, Sterne, Kürbisse und Muscheln traten auf der Bühne, die eine U-Form hatte, auf. Zwischen den Gruppen wanderten die Hauptdarsteller Juju und Siyabonga hin und her. So konnte jede Klasse ihre einstudierten Tänze und Gesänge dem Publikum präsentieren.

    Stationstheater nennt sich diese moderne Form der schauspielerischen Mitmachaktion. Dabei wird abwechselnd getrommelt, gesungen und getanzt. Für das afrikanische Flair sorgen aber nicht nur die Klänge, sondern auch die Kostüme, die die Schüler in den Trommelpausen selbst anfertigten.

    Erzählt wurde die Geschichte der Zaubertrommel, die das Land von einer Dürre befreien und den Regen zurückbringen kann. Zauberholz und Zauberfell kamen zum Einsatz, am Ende auch ein Zauberspruch.

    Musik, Kreativität und der Spaß standen bei diesem besonderen Projekt im Vordergrund. "Zum einen ist das eine willkommene Abwechslung zum Alltag, der oftmals vom Leistungsdruck geprägt ist und zum anderen können sich die Kinder mit eigenen Ideen einbringen und die Geschichte selbst mitgestalten", sagte Uken. Seit 2001 tourt er mit seinem Trommelzauber durch die Republik und begeistert Groß und Klein. Etwa 400 Djemben hatte "Tamtam" Thomas im Gepäck. Foto: tau

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