SAMTGEMEINDE RODENBERG (al). Die 13. Wirtschaftsschau der Samtgemeinde Rodenberg wird am 20. bis 22. März 2015 in der Deisterstadt zu sehen sein. Das empfahl der Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr des Samtgemeinderates und stellte erste Weichen. Wieder sind Tennishalle und gegebenenfalls Zelte sowie der Vorplatz eingeplant. Wie in den Vorjahren bleibt die Organisation in Rathaus-Regie. Damit könnten dank Eigenleistung die Kosten in Grenzen gehalten werden. Momentan sind für Hallenmiete, Versicherung, Wachdienst und Reinigung, Strom, Müll und Werbung 45.000 Euro vorgesehen, die durch Standmieten von rund 15.000 Euro zum Teil gedeckt werden können. Die Differenz sieht die Samtgemeinde als Maßnahme regionaler Wirtschaftsförderung an.
Ausschussmitglieder pochten auf eine bessere Beteiligung des Gremiums als in den Vorjahren. Börries von Hammerstein (CDU) verlangte einen Blick "auf alle Maßnahmen, die nach außen gehen". Konkret gemeint war das letzte Plakat, das den Veranstaltungsort Lauenau optisch zu sehr betont habe. Sein Fraktionskollege Erhard Steege wollte besser über das Vergabeprocedere bei der Standvergabe informiert werden und erinnerte an angebliche Bevorzugung heimischer gegenüber auswärtigen Firmen in 2012. Außerdem sei ihm aufgefallen, dass bei der letzten Wirtschaftsschau "nur wenige Betriebe aus Rodenberg beteiligt gewesen" seien.
Einig war sich der Ausschuss, Unternehmen aus der Samtgemeinde den Vorzug zu geben. Das sei keine Diskriminierung, sondern nur legitim, hob Vorsitzender Rudolf Zerries (CDU) hervor: "Schließlich finanzieren wir den Großteil der Kosten."