1. Großer Auftakt mit Tag des offenen Denkmals

    Das neue Herbst- und Winterprogramm des HVV Bad Salzuflen

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Bad Salzuflen (go). Ein besonderes Anliegen ist dem Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen (HVV) der jährliche Tag des offenen Denkmals. Auch in diesem Jahr wird der HVV den Tag in Bad Salzuflen organisieren. Am Sonntag, 14. September, wird sich der HVV in der Villa Dürkopp, Obernbergstraße 2, präsentieren. Geplant sind auch Führungen durch die ehemalige Fabrikantenvilla. Am Vorabend des Tages des offenen Denkmals wird erstmals die vom HVV ausgelobte Rudolf-Günther-Medaille für besondere Verdienste um den Denkmalschutz verliehen. Rudolf Günther (1880 bis 1941) war Architekt in Bad Salzuflen und hat als solcher viele stadtprägende Bauten in der Salzestadt geschaffen, unter anderem das Denkmal für die Paulinenquelle auf dem Salzhof.

    Natürlich schaut der HVV gerne auch mal über den Tellerrand. Daher unternimmt er eine zweitägige Fahrt nach Aachen, am 3. und 4. Dezember. Hier wird in diesem Jahr aus Anlass des Todes Karls des Großen im Jahr 814 in Aachen das Karlsjahr begangen. Die Teilnehmer werden unter anderem den Aachener Dom und die Schatzkammer besichtigen.

    Ausflüge zu kulturell interessanten Orten gibt es ansonsten eher in die nähere Umgebung, so zum Beispiel nach Bielefeld, das in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag feiert. Neben einem Stadtrundgang soll am Mittwoch, 20. August, auch die Universität besichtigt werden. Hier wurde gerade eine neue Mensa eröffnet. Kloster Dalheim mit der preisgekrönten Ausstellung "Ein Blick ins Paradies" zum Klosterleben steht am Mittwoch, 27. August, auf dem Programm. Unter Tage geht es am 17. September im Erzbergwerk in Kleinenbremen. In die Rattenfängerstadt Hameln fährt der HVV am 9. Oktober. Auch in Bad Salzuflen selbst gibt es Unternehmungen, nämlich Spaziergänge auf den Spuren jüdischen Lebens; am 24. Oktober durch Bad Salzuflen und am 31. Oktober durch Schötmar. Außerdem werden wenig bekannte Schätze in der Liebfrauenkirche und in der Auferstehungskirche am 9. Dezember genauer unter die Lupe genommen.

    Einen weiteren Schwerpunkt im Programm des HVV bilden Vorträge von versierten Referenten. Alle Vortragsveranstaltungen finden übrigens in Kooperation mit der Volkshochschule und mit dem NHV (Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein) Ortsverein Bad Salzuflen statt. Den Anfang macht Dr. Fred Kaspar aus Münster am Mittwoch, 10. September, zum Thema "Salinen in Westfalen und Salzuflens Weg zum Kurort". Den Vortrag hält er um 19.30 Uhr im Kurtheater an der Parkstraße. Weiter geht es mit Dr. Bärbel Sunderbrink aus Detmold über "(Kein) Alltag im Ersten Weltkrieg. Beobachtungen aus Ostwestfalen-Lippe" am 22. Oktober um 19.30 Uhr in der Volkshochschule, Hermannstraße 32. Einen Film über Bad Salzuflens Heilquellen mit dem humorigen Titel "O Sole mio" führt Dr. Rainer Lübking am 29. Oktober in der VHS vor. Schließlich gibt es noch zwei Vorträge im November: "Der Kaiser rief – und alle, alle kamen" (Referent Dr. Stefan Wiesekopsieker, Vorsitzender des HVV) am 4. November und "Zur Entwicklung der Badekultur von der Antike bis ins 19. Jahrhundert" (Referent Hermann Meier) am 18. November.

    Alle Infos zum Programm und zu den Kontaktdaten für eine Anmeldung zu den Fahrten stehen auf der Homepage des Vereins: www.heimatverein-bad-salzuflen.de.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an