Bad Salzuflen (dib). Ein Jahrmarkt mit Geisterbahn, Bobby-Car-Rennen, Dosenwerfen und Eimer schießen, sportliche Betätigung mit Spiel und Spaß beim Steckenpferd-Polo, bei Boccia, Fußballminigolf, Friesenkämpfen und Wikinger-Schach, sowie viele Möglichkeiten für die Schüler, bei kniffligen Fragen ihr eigenes Wissen zu testen - die Schülervertreter des Rudolph-Brandes-Gymnasiums haben sich für das diesjährige Sommerfest des Gymnasiums in der vergangenen Woche eine Menge einfallen lassen.
Dementsprechend groß war die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler beider Standorte. Und das lag nicht nur daran, dass zwei Tage später die Sommerferien begonnen haben. "ERfolg-BEgeisterung-GEmeinschaft" lautete das Motto des Fests, das Schüler für Schüler organisiert und die Verbindungslehrer Hans-Jörg Hartmann, Katharina Mock und Andreas Kreft kooperiert und begleitet haben. "Ein schönes Motto für das Fest", sagte Schulleiter Eckhard Brand. "Und ein schöner Wunsch für unsere schulische Zukunft."
Inzwischen ist es zu einer liebgewordenen Tradition geworden, dass am Schuljahresende ein Preis für besonderes soziales Engagement in der Schule vergeben wird. Die Familie Brandes hat diesen Preis zu Ehren von Rudolph Brandes im Jahr 2001 gestiftet und seitdem ist er bis auf das Jahr 2013 regelmäßig vergeben worden. Ein Gremium aus Lehrern, Eltern, Schülern und Karl Brandes als Vertreter der Stifterfamilie hatte in diesem Jahr aus zehn eingereichten Vorschlägen zu wählen. Die Wahl fiel auf die Schülerverteter, die seit dem Zusammenschluss der Gymnasien Aspe und Lohfeld schon große Events zum Schuljahresabschluss organisiert haben: 2011 anläßlich des Zusammenschlusses die "Salzufler Einheit", 2012 einen Charity-Walk und im vergangenen Jahr ein Wettkampf-Spiele-Fest. "Allein dass es den Schülervertretern jedes Jahr gelingt, weit über 1.000 Personen in einer gemeinsamen schulischen Veranstaltung zu versammeln und zusammenzuführen, ist eine organisatorische Meisterleistung", lobte Brand das Engagement der Schülervertreter, die für das diesjährige Sommerfest zusätzlich zu Klausuren, Klassenarbeiten und Abiturprüfungen viel Energie in die Vorbereitung und Umsetzung gesteckt haben. "Beide Standorte haben dabei gut kooperiert und gezeigt, dass sie in der Lage sind, andere zu begeistern."