1. Kurs zur Gewaltprävention

    Deeskalation von Gewalt bei normalen Alltagssituationen

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). Im Rahmen eines Projekts "Gewaltprävention" fand für die Schüler der neunten Klasse der Hildburg-Oberschule ein Aktionstag statt. Auf Einladung von Klassenlehrer Christian Hunsche führte Jochen Siekmann, bekannt im Fachbereich Gewaltprävention und Fitnesstraining für Kinder und Jugendliche in Schulen, diesen Kurs mit Begeisterung durch. "Es macht mir immer wieder Spaß mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und ich sehe hier eine sinnvolle Aufgabe, für die es sich lohnt, meinen Erfahrungsschatz von über 35 Jahren weiterzugeben", so Siekmann. Unter seiner Leitung lernten die Schüler, was Gewalt und Zivilcourage bedeutet und wie man selber helfen kann. "Gewalt ist keine Lösung in einen Konflikt", so Siekmann in seiner Begrüßung und Vorstellung.

    Er zeigte den Schülern auf, das Zivilcourage ein mutiges Verhalten zeige, mit dem jemand seinen Unmut über etwas ohne Rücksicht auf mögliche eigene Nachteile zum Ausdruck bringe. Dieses wurde bei einem Deeskalations-Training und in Rollenspielen geübt. Dabei lernten die Schüler konfliktgeladene Schulhof-/weg und Alltagssituationen zu entschärfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Hierzu gehörten ein sicheres und konsequentes Auftreten durch Körpersprache sowie Ausdruck von Mimik und Gestik. Der Schwerpunkt des Projektkurses lag im Bereich der realistischen Selbstverteidigung. Hier zeigte Siekmann, wie die Schüler sich mit einfachsten Hilfsmitteln zur Wehr setzen können. Ein Feedback konnten die Schüler zum Ende des Projektkurses wiedergeben. Ein Fazit dabei: "Der Kurs war cool und hat mir gefallen!"

    Foto: privat

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an