Horn-Bad Meinberg/Vahlhausen (ck). Zum 5. Shetlandpony-Turnier haben sich am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Liebhaber der kleinen Kraftpakte auf der "Hoppewiese" in Vahlhausen getroffen. 165 Teilnehmer von 3 bis 48 Jahre maßen sich auf der Trabstrecke, dem Spring- und dem Geschicklichkeitsparcours. Die Sulkyfahrer absolvierten einen Kegelparcours. Der Höhepunkt des Turniertages war ein Showjumping, ein Wettbewerb im Hochspringen.
In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Shetland e.V. organisierten Tanja und Karl Hoppe als lokale Ausrichter dieses Turnier der IGS-Tour. "Es ist das einzige Turnier dieser Art hier in Lippe", erklärte Tanja Hoppe. Gestartet wird in drei Klassen Reiter, Läufer und Sulkyfahrer. Es wird innerhalb der Klassen nach Alter gestartet. "Die jüngste Teilnehmer sind drei Jahre und mit vollem Eifer bei der Sache, aber auch viele Erwachsene haben ihr Herz für diesen Sport entdeckt", so die Veranstalterin. Neben dem sportlichen Aspekt steht auf den Turnieren der Austausch mit Gleichgesinnten im Mittelpunkt.
Auch 12-jährige Lisa Betke war mit ihrer Mutter vor Ort und freute sich besonders auf das Showjumping. "Ich bin jetzt seit gut einem Jahr dabei, vorher bin ich geritten", erklärte Lisa, die Tanja Hoppe an einem Stand des Hörnchenfestes in Horn kennengelernt hatte und sofort Feuer und Flamme für die niedlichen Ponys war. "Ich will auch einmal ein eigenes Pony haben", wünscht sie sich. Für Training und Turniere stehen Lisa vereinseigene Tiere des Ponyhofes Flammenkamp zur Verfügung. Auch Mama Betke zeigte sich begeistert vom neuen Sport ihrer Tochter und der tadellosen Mitgliederbetreuung: "Tanja führt die Kinder mit so viel Herz an das Thema heran und sie ist unglaublich geduldig – genauso muss man sein, um Kindern diesen Sport nahezubringen", so Marion Betke. Sie freute sich auch, dass die Hoppe den Parcours so bunt geschmückt hatten: "Das gibt es nirgendwo sonst!"
Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer war mit einer riesigen Tortenauswahl und Gegrilltem mit Pommes gesorgt. "Ohne die Hilfe und das unglaubliche Engagement der Eltern und der Dorfgemeinschaft könnten wir diese Turniere nicht durchführen", erklärte Tanja Hoppe.
