MÖLLENBECK (km). Ein traditionelles Ereignis findet jetzt bereits im fünften Jahrzehnt an gleicher Stelle statt: Im Kloster Möllenbeck inszenieren Blechbläser aus Hameln und Bremen am Pfingstsonntag ein musikalisches Stelldichein der besonderen Art.
Besonders freuen konnte sich Pastor Roland Trompeter als Gastgeber über die ungebrochene Treue des Publikums:
Über 100 Zuhörer hatten sich auch diesmal im Innenhof des altehrwürdigen Gemäuers eingefunden. Dort wurde ihnen ein Programm präsentiert, das für wirklich jeden Geschmack etwas parat hatte - von der barocken Weise bis hin zu modernen Arrangements reichte das Repertoire des locker zusammen gesetzten Ensembles, das mittlerweile bereits in der zweiten Generation regelmäßig in Möllenbeck vorstellig wird. Im besonderen Mittelpunkt standen diesmal einige "Klassiker": So intonierte ein Oktett die Konzert-Fanfare von Erik Ewazen.
Mit rund zwei Dutzend Personen im Alter zwischen zehn und 70 Jahren waren die Akteure diesmal angereist - darunter auch einige Musikanten, die zum ersten Mal in Möllenbeck mit von der Partie waren. Gespielt wurde in unterschiedlichen Konstellationen, und wie schon in den letzten Jahren durfte auch der Nachwuchs zeigen, was er gelernt hat.
Entstanden war die Ur-Idee für die "Bläser-Serenade" an Pfingsten bei dem Besuch der Bremer Chorgruppe "Unserer Lieben Frau" im Jahr 1968. Durch freundschaftliche und familiäre Kontakte wurden schließlich die Bläser aus Hameln und Bremen auf die wunderbare Akustik im Innenhof des Möllenbecker Kloster aufmerksam.
Foto: km
