RINTELN (ste). Die "Prince-Ruppert-School" schließt am 18. Juli ihre Türen und damit endet eine Ära der britischen Stationierungskräfte in Rinteln, die nach dem zweiten Weltkrieg zu einer Vielzahl guter Freundschaften, hervorragender Verbindungen und guter Kontakte zwischen den Menschen geführt hatte. Jim Smithson, stellvertretender Schulleiter der PRS, wollte den Schlüssel am Ende jedoch nicht einfach so herumdrehen, sondern hatte das Bedürfnis, einen Fußabdruck der britischen Schule in der Stadt zu hinterlassen. Ihm kam die Idee, mit Alistair Lambert einen Künstler aus London zu engagieren, der gemeinsam mit dem 70 Kindern der Schule ein Monument der Erinnerung schaffen sollte. Am 30. Juni soll daher im Blumenwall ein von den Kindern und dem Künstler geschaffenes Werk feierlich aufgestellt werden. Aktiv mit daran beteiligt waren auch Lehrer der Schule, Krankenschwestern, Küchenpersonal und viele mehr. Jeder für sich fertigte eine ganz individuelle Steingutplatte mit seinen ganz besonderen Eindrücken von Rinteln. Der Schulleiter beispielsweise liebte das Rintelner Bier, den Klippenturm, die Moutainbikestrecken und seine Bücher. Alles zusammen ergab seine persönliche Platte. Alle Geschichten der Ersteller gemeinsam ergeben am Ende einen Obelisken, der dem Betrachter viel zu erzählen haben wird. Mit einer besonderen Farbgestaltung und wetterfest ausgestattet soll die Prince-Ruppert-School so möglichst lange im Gedächtnis der Rintelner bleiben. Foto: ste
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Kleine Geschichten auf einem Obelisken
Prince-Ruppert-School schließt und schenkt der Stadt ein ganz besonderes Denkmal
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