RINTELN (ste). Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden. Beim Ordnungsamt eingehende Hinweise und Beschwerden sowie selbst durchgeführte Ortsbesichtigungen zeigen, insbesondere in der derzeitigen Vegetationszeit, dass an Kreuzungen, Einmündungen sowie Fuß- und Radwegen immer wieder Behinderungen durch überhängende Äste und zu breit und zu hoch wachsende Hecken bestehen. Dann kann es nur heißen: "Bitte zurückschneiden!" teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Es sei auch zu prüfen, ob Straßenlampen an der Grundstücksgrenze oder Schilder zugewachsen sind und deren Freischneiden erforderlich ist. Denn durch das Zuwachsen von Straßenlampen oder Schildern (z.B. Straßenbezeichnungen, Omnibushaltestellen, Verkehrszeichen usw.) werde die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und die Orientierung von ortsfremden Personen erschwert.
Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch überhängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr für sie. Im Kreuzungsbereich von Straßen sind sogenannte "Sichtdreiecke" grundsätzlich von jeder Bebauung freizuhalten. Es ist auch das Lichtraumprofil zu beachten, das von allen Grundstückseigentümern einzuhalten ist, deren Grundstücke an öffentliche Straßen sowie Geh- und Radwege angrenzen. Die Stadt Rinteln bittet darum Rücksicht zu nehmen und diese Hinweise zu beachten. Auskünfte bei der Stadt Rinteln erteilt Jens Depping, Telefon 05751/403-178.