1. Schmidt fordert "Klarheit auf Nenndorfs Straßen"

    CDU-Kandidat sieht Handlungsbedarf beim Verkehrskonzept

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    BAD NENNDORF (pd). Nach der Wahl ist vor der Wahl. Weil weder der SPD-Kandidat Sigmar Sandmann noch sein CDU-Kontrahent Mike Schmidt bei den Wahlen für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters von Nenndorf die erforderliche Mehrheit erringen konnte, wird es am 15. Juni eine Stichwahl geben (wir berichteten). Er wolle auch weiterhin auf inhaltliche Schwerpunkte setzen und sieht auch Handlungsbedarf beim Verkehrskonzept in Bad Nenndorf. In einer Pressemitteilung fordert er "Klarheit auf Nenndorfs Straßen".

    "Das Verkehrskonzept in der Stadt Bad Nenndorf bedarf dringend einer Überarbeitung", so der CDU-Kandidat, der auch aufgrund seiner Arbeit als Polizeibeamter in Bad Nenndorf besondere Aspekte in Bezug auf Verkehrsführung und Sicherheit näher beleuchtet hat. Nach seiner Einschätzung hätten die aufgestellten 40-Stundenkilometer-Schilder oft nur eine rechtliche Bindung von ein paar hundert Metern oder noch weniger. "Einmündungen und Kreuzungen heben die 40-Stundenkilometer-Schilder wieder auf, danach ist wieder 50 Kilometer pro Stunde erlaubt", moniert Schmidt.

    Oft würden diese Schilder auch nur in einer Richtung stehen. Als ein Beispiel für diese Behauptung führt der Kandidat die Horster Straße an. Hier seien laut Beschilderung ortseinwärts 40km/h und ortsauswärts 50 km/h vorgeschrieben. "Hier müssen wir eine grundlegende Einigung erzielen, ob wir nun 40km/h oder 50 km/h innerorts wollen". So wie die Schilder zurzeit aufgestellt sind, sei es unzumutbar für jeden Autofahrer. Dieser wüsste oft nicht, an welche Geschwindigkeit er sich aktuell halten soll. Außerdem müsse das Verkehrskonzept die nach seiner Auffassung mangelnde Parkplatzbeschilderung beheben. "Dies ist für die vielen Besucher Bad Nenndorfs immer wieder ein Problem", glaubt Schmidt.

    Nach seiner Meinung müsse auch das Radwegenetz in der Samtgemeinde Nenndorf ebenfalls überarbeitet werden. "Nach Riepen führt kein Radweg", sagt Schmidt. Dazu würden die Fahrradstreifen auf der Fahrbahn zum Beispiel in der Bahnhofstraße von den meisten nicht angenommen. Nach seiner Beobachtung würden viele Radfahrer verbotswidrig auf dem Gehweg fahren.

    In seiner Pressemitteilung habe er nur einige von vielen Punkten aufgeführt, die verbessert werden müssten. Der CDU-Kandidat, der in seinem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt das Verkehrsrecht als Schwerpunkt hatte, freut sich nach eigenen Angaben sehr auf diese Herausforderung.

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