1. Arbeitsmarkt in der Region entwickelt sich positiv

    Arbeitslosigkeit sinkt leicht gegenüber dem Vormonat / Seit Jahresbeginn mehr freie Stellen gemeldet als im Vorjahr

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    LANDKREIS (em). Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer sank im Mai im Weserbergland um 286 Personen oder 1,9 Prozent auf 14.449. Gegenüber dem Vorjahr betrug der Rückgang der Arbeitslosigkeit 1,7 Prozent, das entspricht 245 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt im Mai bei 7,6 Prozent nach 7,7 Prozent im April und 7,6 Prozent im Vorjahr.

    Bedingt durch den milden Winter, wurden bereits in den Vormonaten viele Arbeitskräfte, vor allen Dingen in den Außenberufen, eingestellt. Im Mai schwächte sich diese Entwicklung weiter ab. 1.129 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit mit der Aufnahme einer neuen Erwerbstätigkeit. Das sind 315 Personen (21,8 Prozent) weniger als im Vormonat und 161 Personen (12,5 Prozent) weniger als im Vorjahr.

    "Auch wenn die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt etwas ruhiger geworden ist, so ist die Entwicklung durchaus positiv. Seit Jahresbeginn wurden von den Arbeitgebern mehr freie Stellen gemeldet als im selben Zeitraum des letzten Jahren", stellt Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln fest.

    Dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter wurden seit Jahresbeginn 3.859 freie Arbeitsstellen gemeldet. Das ist eine Steigerung um 4,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Im Vergleich zu April und März diesen Jahres hat sich die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder etwas abgeschwächt (- 8,5 Prozent zu April 2014).

    Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verläuft für Arbeitsagentur und Jobcenter unterschiedlich. Bei der Arbeitsagentur sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 6,1 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr sogar um 9,8 Prozent. Bei den Jobcentern in der Region sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat jedoch nur um 0,2 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr, stieg sie sogar um 2,0 Prozent. "Bisweilen scheitert eine Arbeitsaufnahme, weil bestimmte Qualifikationen fehlen", weiß Ursula Rose. "Für solche Fälle, bieten Arbeitsagentur und Jobcenter die verschiedensten Unterstützungsmöglichkeiten an. Sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber gibt es Fördermöglichkeiten. Für die Qualifizierung von Arbeitslosen haben insbesondere die Jobcenter vor kurzem noch einmal zusätzliche Gelder erhalten."

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