In den attraktiven Räumlichkeiten in der Klosterstraße sind die Medien modern und kundenorientiert präsentiert und weil die Kinder- und Jugendabteilung so gut genutzt wird, bekam sie jetzt auch eine größere Fläche im Obergeschoss.
Auch bei der Büchereikarte stellen die Kinder und Jugendlichen die größte Gruppe. Dafür ist ein großer Teil der Sachliteratur nun im Erdgeschoss zu finden, so können auch die älteren Kunden ohne Treppensteigen die begehrten Bücher besser erreichen. Der Lesegarten lädt zum Verweilen und einer Kaffeepause ein, und von der Leihbrille bis zur kostenlosen Medienreservierung wird in der Bücherei alles getan, um einen guten Service zu bieten. Der Medienbestand wird regelmäßig überprüft, veraltete Lektüre wird durch aktuelle ausgetauscht und Kundenwünsche, wenn möglich, immer berücksichtigt. Dazu kommen ständig wechselne Aktionen mit verschiedenen Lesungen für Groß und Klein. Unterstützt wird Andrea Tuschke dabei in der Bücherei von Adele Lenort, Sabine Klein und Maria Gossen-Aladashvili. Beim Jubiläumsfest stellte das Team mit Unterstützung von den Rintelner Lesefreunden, dem Familienzentrum, der Kreisjugendmusikschule, dem Schulamt, der Wichtelburg und dem Museum Eulenburg ein buntes Programm für Groß und Klein auf die Beine. Mit Aktionen für die kleinen Besucher wie riesen Seifenblasen, dem Basteln von Lesezeichen und einer Bücherolympiade sowie einem muskelbetriebenen Karussell waren die Kids vollauf beschäftigt. 22 private Anbieter sorgten rund um das Jubiläumsfest außerdem für günstigen Lesespaß in Form eines Bücherflohmarktes. Aber auch die Stadtbücherei selbt hatte an dem Sonntag einen normalen Bücherleihbetrieb. Bücher-Clown "Zack" sorgte für strahlende Gesichter und mit nett-witzigen Sprüchen für mehr Lachmuskeln und die Rintelner Ackerbürger für Kaffee und frisch gebackenen Kuchen. In seiner Eröffnungsrede sprach Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz davon, dass in der heutigen Zeit es keine Selbstverständlichkeit sei, dass eine Stadtbücherei ihr 100-jähriges Bestehen feiern könne.
"Leider wurden viele dieser wichtigen Bildungseinrichtungen in der Vergangenheit aus Kostengründen geschlossen. Ein Fehler - denn die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, mittels Buch, DVD oder Internet, ist heute wichtiger denn je. Nur wer informiert ist und seine Kenntnisse erweitert, behält in unserer immer komplexer werdenden Gesellschaft den Überblick", so Rintelns Bürgermeister. In Zeiten begrenzter Kassen sei es oft schwer, an freiwilligen Leistungen festzuhalten. "Und wir alle wissen: Bibliotheken rechnen sich nicht! Doch wir wissen auch: Sie zahlen sich aus!", so Buchholz. Im Anschluss zog Buchholz dann noch die Gewinnerklassen der Grundschulen, die sich im Vorfeld für eine Lesung bewarben. Die "Ritter Rost" Lesung mit Patricia Prawit gewinnt die Klasse 2b der Grundschule Süd sowie die Klassen 3a und 3b der Grundschule Nord. "Die sagenhafte Saubande", gelesen von Nina Weger, dürfen sich die Klasse 4a der Grundschule Deckbergen sowie die Klassen 4a und 4b der Grundschule Süd anhören.Foto: ste
